Lade Inhalte...

Automobilbranche IAA profitiert vom Boom

Die Automobilbranche ist zuversichtlich, dass die internationale Branchenmesse IAA ein großer Erfolg wird. Ihre Tore öffnet sie von 15. bis 25. September in Frankfurt. Die Schau steht diesmal unter dem Motto: „Zukunft serienmäßig“.

Ein Thema auf der IAA, aber aktuell auch auf der Industriemesse in Hannover: Das E-Auto. Foto: dpa

Die Automobilbranche ist zuversichtlich, dass die internationale Branchenmesse IAA ein großer Erfolg wird. Ihre Tore öffnet sie von 15. bis 25. September in Frankfurt. Die Schau steht diesmal unter dem Motto: „Zukunft serienmäßig“.

„Die IAA trifft in diesem Jahr auf ein wirtschaftliches Umfeld, das deutlich besser ist als vor zwei Jahren“, sagte der Präsident des Verbandes VDA, Matthias Wissmann, in Berlin. Bis heute hätten sich 600 Aussteller aus 35 Ländern angemeldet. Er rechne am Ende mit 900 Teilnehmern – das wären etwa 120 mehr als bei der vorigen Veranstaltung 2009, die stark von der Krise geprägt war.

Prominente Rückkehrer

Diesmal würden wieder alle großen internationalen Hersteller auf der IAA vertreten sein. So hätten sich bereits einige prominente Rückkehrer angemeldet, die vor zwei Jahren nicht dabei waren. Zu ihnen gehörten die japanischen Hersteller Honda und Mitsubishi, die Koreaner Ssang Yong sowie Chevrolet und Cadillac aus den USA. Das Schwerpunkt-Thema auf der IAA werde die Elektromobilität sein, so Wissmann. „Konkret bedeutet das, nicht nur zu präsentieren, was ist, sondern auch was sein wird. Das Automobil werde sich wandeln. Fahrzeuge mit alternativen Antrieben machten bislang weniger als ein Prozent des Bestandes auf den Straßen aus. „Der Anteil wird steigen“, meint Wissmann.

Zurzeit erlebt der deutsche Automobilmarkt einen wahren Boom. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden laut VDA in Deutschland 14 Prozent mehr Pkw verkauft als im gleichen Zeitraum der Vorperiode. Insgesamt wurden zuletzt 764?000 Fahrzeuge abgesetzt. Und die Aussichten für das laufende zweite Quartal sind sogar noch besser: „Der inländische Auftragseingang zeigt sich sehr lebhaft“, sagte VDA-Präsident Wissmann. Die Nachfrage sei im ersten Quartal um ein Viertel geklettert.

„Diese Dynamik wird sich in den nächsten Monaten entsprechend in den Neuzulassungszahlen niederschlagen.“ Als Grund für den Boom nannte Wissmann den stabilen Arbeitsmarkt, der den Käufern die notwendige Sicherheit gebe. Auch die positive Einkommensentwicklung erleichtere den privaten Haushalten die Entscheidung für den Kauf eines Neuwagens. „Allerdings“, schränkte Wissmann ein, „hängt viel davon ab, dass die Rahmenbedingungen günstig bleiben“. So seien die Ölpreisentwicklung und der damit verbundene Anstieg der Kraftstoffpreise ernsthafte Risikofaktoren. Auf der Produktionsseite könne sich das Erdbeben in Japan negativ auf die Lieferkette auswirken. Die Zulieferer in Asien sorgten sich um eine stabile Strom- und Wasserversorgung.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen