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Autobauer Opel fährt Produktion in Rüsselsheim weiter zurück

Die Auftragslage bei Opel ist schlecht - deshalb wird offenbar die Produktion im Rüsselsheimer Stammwerk weiter zurückgefahren.

20.09.2018 21:19
Opel-Sitz in Rüsselsheim
Bei Opel in Rüsselsheim wird die Produktion weiter gedrosselt. Foto: rtr

Wegen der schlechten Auftragslage fährt Opel die Produktion im Stammwerk Rüsselsheim Medienberichten weiter zurück. Die Werksleitung habe im Zeitraum 1. bis 29. Oktober insgesamt sieben sogenannte Korridortage beantragt, berichten die Zeitungen der VRM-Gruppe am Donnerstagabend unter Berufung auf eine interne Mitarbeiterinfo des Betriebsrates.

An Korridortagen ruhe die Produktion, Mitarbeiter blieben zu Hause. Genutzt würden dafür die Arbeitszeitkonten der Beschäftigten, die an den Korridortagen gesammelte Überstunden abbauten. Der Betriebsrat habe dem Plan der Werksleitung laut Info-Blatt nicht zugestimmt. Darüber hinaus ist nach Informationen der VRM-Zeitungen in Rüsselsheim eine weitere „Abtaktung“ der Produktion geplant, aber noch nicht durch. Demnach sollen künftig mit der gleichen Mitarbeiterzahl nur noch 35 statt 42 Fahrzeuge pro Stunde vom Band laufen.

Damit würden die Fließbänder bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate abgebremst. Nach den Sommerferien wurde die Produktion im Stammwerk bereits von 55 auf die aktuell 42 Einheiten pro Stunde reduziert. Ein Sprecher der PSA-Tochter sagte, dass der Autobauer in seinen Werken die Produktionsplanung regelmäßig anpasse. Zu Details der internen Planungen wolle man sich nicht äußern. PSA hatte Opel im vergangenen Jahr von General Motors übernommen. (rtr)

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