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Arbeitswelt Unzufriedenheit nimmt zu

Fast die Hälfte aller Arbeitnehmer ist mit dem Job unglücklich.

Die Arbeitsbedingungen haben sich zum Jahresanfang deutlich verschlechtert. Der entsprechende Wert im FR-Arbeitsmarktindex sank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,7 auf 101 Punkte. Hauptverantwortlich dafür ist die Zufriedenheit der Arbeitnehmer mit ihrem Job (-6,4 Prozent). Fast die Hälfte gibt an, mit dem aktuellen Beschäftigungsverhältnis nicht zufrieden zu sein. Zudem haben die Fehlzeiten am Arbeitsplatz zugenommen – auch wenn die Häufigkeit der Arbeitsunfälle gesunken ist.

Woher die Unzufriedenheit rührt, geht aus einer Umfrage des Personaldienstleisters Manpower vom April hervor. Die Arbeitnehmer bemängeln demnach vor allem die Arbeitszeiten als auch die Fördermöglichkeiten sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

14 Prozent wünschen zudem mehr Abwechslung und 13 Prozent mehr Anerkennung im Beruf. Infolge der Unzufriedenheit wächst die Bereitschaft, eine neue Stelle zu suchen. 45 Prozent gaben an, dass sie erwägen, in den nächsten zwölf Monaten die Firma zu wechseln. „Die Unternehmen sind gefordert, die Themen Wertschätzung und interne Karriereplanung voranzutreiben, um Fachkräfte zu halten“, so Manpower-Deutschland-Chef Herwarth Brune.

Der Umfrage zufolge haben Firmen Weiterbildung, flexible Arbeitszeitmodelle und kleine Gesten wie kostenloses Obst oder Wasser zurückgefahren. Im Aufschwung werden die Mitarbeiter zudem stärker beansprucht.

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