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Arbeitsbedingungen China Wieder Selbstmorde bei Foxconn

Sind es die harten Arbeitsbedingungen oder gibt es andere Motive? Fest steht, dass es erneut Selbstmorde in einer Foxconn-Elektronikfabrik in China gegeben hat. Drei Mitarbeiter stürzten sich in den Tod.

18.05.2013 13:55
Mitarbeiter des chinesischen Apple-Herstellers Foxconn. Foto: dpa

Nach mindestens 13 Selbstmorden im Jahr 2010 haben sich in den vergangenen Wochen drei weitere Mitarbeiter der Elektronikfirma Foxconn in China in den Tod gestürzt.

Zwei junge Männer und eine 23-jährige Frau hätten sich seit dem 24. April in einer Foxconn-Fabrik in der zentral gelegenen Stadt Zhengzhou das Leben genommen, teilte die US-Menschenrechtsgruppe China Labor Watch am Samstag mit. Der jüngste Vorfall habe sich am Dienstag ereignet. Die Gründe für die Todessprünge seien unklar.

Löhne steigen in Asien

Das taiwanische Unternehmen Foxconn, das unter anderem Apple, Nokia und Sony beliefert, steht seit 2010 unter Beobachtung. Die damalige Selbstmordserie führten Aktivisten auf harte Arbeitsbedingungen zurück. Seitdem wurde die Löhne in China um fast 70 Prozent angehoben.

Foxconn ist der Weltmarktführer bei Computerkomponenten und beschäftigt in China bis zu 1,1 Millionen Menschen.

Um Kostensteigerungen aufzufangen, automatisiert der weltgrößte Auftragsfertiger Foxconn, der in China für Apple und andere Handys und andere Elektronik baut, so viele Prozesse wie möglich. Zudem zieht das Unternehmen mit neuen Fabriken immer weiter in die Provinz. Da sind die Löhne noch billiger. (dpa/afp)

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