Lade Inhalte...

Sozialer Arbeitsmarkt Langzeitarbeitslose: Warum Kommunen Heils Pläne kritisch sehen

600.000 Menschen in Deutschland sind länger als sechs Jahre arbeitslos. Arbeitsminister Hubertus Heil will für sie einen sozialen Arbeitsmarkt aufbauen. Doch laut Deutschen Städtetag könnten die Pläne ins Leere laufen.

Metallbearbeitung
Deutschland arbeitet: Jetzt sollen auch mehr Langzeitarbeitslose eine Stelle finden. Foto: rtr

Für den sozialen Arbeitsmarkt sieht der Koalitionsvertrag Ausgaben von vier Milliarden Euro vor. Das neue Programm soll Anfang 2019 starten. Mit seinem Konzept greift Arbeitsminister Heil Ideen seines Parteifreundes Michael Müller (SPD) auf. Der Regierende Bürgermeister von Berlin wollte mit seinem „solidarischen Grundeinkommen“ allerdings noch weitergehen, noch mehr Menschen einbeziehen und eine Alternative zu Hartz IV schaffen. Aber auch in seinem Konzept sollen Hartz IV-Bezieher wenigstens den Mindestlohn erhalten, wenn sie Parks säubern, Sperrmüll wegräumen oder Babys von Alleinerziehenden betreuen. Jeder soll frei darüber entscheiden, ob er das will. Anders als beim bedingungslosen Grundeinkommen gibt es das Geld bei Müller nur, wenn die Betroffenen arbeiten und sich somit solidarisch gegenüber der Gesellschaft zeigen.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen