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Vereine klagen: Zu wenig Ehrenamtliche

Weiterhin zu wenig ehrenamtliche Kräften, eine aufwendige Bürokratie und veraltete Sportanlagen - das plagen die Vereine hierzulande am meisten.

16.07.2013 18:09

Weiterhin zu wenig ehrenamtliche Kräften, eine aufwendige Bürokratie und veraltete Sportanlagen - das plagen die Vereine hierzulande am meisten.

Zu diesem Ergebnis kommt der Sportentwicklungsbericht, den Christoph Breuer von der Deutschen Sporthochschule Köln dem Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes in Frankfurt/Main vorgelegt hat. DOSB-Generaldirektor Michael Vesper versprach, wegen steuerfreier Entgelte für Funktionäre, Übungsleiter, Schieds- und Kampfrichter erneut bei der Politik vorstellig zu werden: «Das werden wir nach der Bundestagswahl noch mal angehen.»

Insgesamt 8,8 Millionen Menschen engagieren sich nach DOSB-Angaben hierzulande ehrenamtlich. Alleine 750 000 Personen sind in den Führungen der 91 080 Sportvereine tätig und arbeiten insgesamt 150 Millionen Stunden im Jahr, was einer jährlichen Wertschöpfung von 2,25 Milliarden Euro entspricht. Dabei schlagen sie sich oft mit Papierkram herum. In der Schweiz zum Beispiel, so Breuer, seien die bürokratischen Vorgaben deutlich niedriger.

An der Erhebung des Sportwissenschaftlers haben 22 000 Vereine teilgenommen, sie gilt als Grundlage für viele sportpolitische Entscheidungen des DOSB. Auftraggeber der Studie, die zum vierten Mal durchgeführt wurde, sind das Bundesinstitut für Sportwissenschaft, die Landessportbünde und der DOSB. (dpa)

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