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US-Eishockey NHL-Star Draisaitl mit Edmonton auf dem Vormarsch

Nach dem Fehlstart kommen die Edmonton Oilers in der NHL langsam wieder an die Playoff-Plätze heran. Leon Draisaitl assistiert bei der Vorentscheidung. Die New York Islanders siegen dank einer starken Leistung von Torhüter Thomas Greiss

17.12.2017 08:36
NHL-Star
Leon Draisaitl trug eine Torvorlage zum Sieg seiner Oilers bei. Foto: David Kirouac

Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl kommt mit den Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL immer besser in Schwung.

Die vor der Saison als Mitfavorit eingestufte Mannschaft des Kölners gewann bei der Minnesota Wild mit 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) und holte sich im 33. Match den 14. Saison-Erfolg. „Wir haben in den letzten fünf, sechs Spielen den richtigen Weg eingeschlagen“, sagte Oilers-Spieler Milan Lucic.

Der Kanadier profitierte in der 37. Minute von einer Draisaitl-Vorlage und sorgte mit seinem Treffer für das 2:1. „Großartig“, nannte Lucic den 15. Saison-Assist des 22 Jahre alten Ausnahmespielers. Ryan Nugent-Hopkins (30.) und derSchwede Jesse Puljujarvi (49.) sorgten für die weiteren Edmonton-Treffer. Bis zu den Playoff- und Wildcard-Plätzen haben die Oilers im Westen derzeit aber noch sieben Punkte Rückstand.

Torhüter Thomas Greiss hat mit einer starken Leistung die New York Islanders vor einer Niederlage bewahrt. Beim 4:3 (1:2, 0:0, 2:1, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung über die Los Angeles Kings, rettete der deutsche Goalie seine Mannschaft in der Verlängerung mit einer Glanzparade. „Das ist meine Aufgabe“, sagte der Füssener.

Viel euphorischer war Team-Kollege Josh Bailey. „Wir haben auch für Thomas gewonnen. Er hat es verdient, weil er einige Schüsse in wichtigen Zeiten für uns klären konnte“, schwärmte der Islanders- Profi. Jordan Eberle (62.) erzielte den Siegtreffer. Verteidiger Dennis Seidenberg kam bei den Gastgebern nicht zum Einsatz.

Tobias Rieder unterlag mit den Arizona Coyotes dem Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh Penguins mit 2:4 (0:0, 1:2, 1:2) und bleibt mit nur sieben Siegen das schlechteste NHL-Team. Die Gäste mussten erneut ohne den am Oberkörper verletzten Nationalspieler Tom Kühnhackl auskommen. Wann der Landshuter wieder zurückkehren wird, ist noch nicht bekannt.

Die Washington Capitals gewannen nach Verlängerung mit 3:2 (0:1, 0:1, 2:0, 1:0) gegen die Anaheim Ducks. Superstar Alex Owetschkin sorgte in der 62. Minute für die Entscheidung. Bei Washington saß Torhüter Philipp Grubauer auf der Bank, Korbinian Holzer stand nicht im Kader.

In einem Freiluftspiel gewannen die Ottawa Senators vor 33.959 Zuschauern im Landsdome Park von Ottawa bei Temperaturen um minus elf Grad gegen die Montreal Canadiens mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0). „Es wurde in jedem Drittel kälter. Aber das war es jede Sekunde wert. Wir hatten viel Spaß“, sagte Torschütze Bobby Ryan.

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