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Regionalliga NOFV stellt Antrag auf Strafverfahren gegen Babelsberg

Der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) hat einen Antrag beim Sportgericht auf ein Verfahren gegen den Regionalligisten Babelsberg 03 gestellt.

07.02.2018 11:45
Ausschreitungen
Ausschreitungen überschatteten das Regionalligaspiel zwischen dem SV Babelsberg 03 und Energie Cottbus. Foto: Jan Kuppert

Der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) hat einen Antrag beim Sportgericht auf ein Verfahren gegen den Regionalligisten Babelsberg 03 gestellt. Das teilte der betroffene Brandenburger Verein mit. Der NOFV bestätigte dies.

Streitpunkt ist ein verhängtes Strafgeld in Höhe von 7000 Euro, das der Viertligist nicht zahlen will und damit eine Spielsperre riskiert. Das Abbrennen von Pyrotechnik und „Nazischweine“-Rufe der Babelsberger Fans beim Spiel gegen Energie Cottbus im April vorigen Jahres sind Gegenstand der Auseinandersetzung.

Der Regionalligist akzeptiert das Urteil wegen des Abrennens von Pyrotechnik. Er wendet sich aber dagegen, dass es in der Urteilsbegründung des NOFV eine Gleichsetzung zwischen den Naziparolen der Cottbuser Fans und der Reaktion darauf durch die eigenen Anhänger („Nazischweine raus“) gegeben habe.

Am Vortag hatte Babelsberg seine Fans um Spenden für die zu erwartenden Gerichts- und Anwalts-Kosten gebeten. Am Donnerstag wollen sich Verbandsvertreter zu dem Streit äußern. (dpa)

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