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Fußball Liga Rauball wird nicht mehr als DFL-Präsident kandidieren

Beim DFB sortiert man sich inmitten der Krisen immer wieder neu, bei der DFL soll ein geordneter Umbruch stattfinden. Dies sieht Reinhard Rauball als dringend notwendig an. Der anerkannte Spitzenfunktionär schafft dafür selbst Platz.

10.09.2018 17:34
Von Ulrike John und Klaus Bergmann, dpa
Reinhard Rauball
Reinhard Rauball gibt sein Amt als Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) im nächsten Jahr auf. Foto: Arne Dedert

In den zwölf Jahren seiner Amtszeit habe er gemeinsam mit den Clubs und der DFL-GmbH einiges im Sinne des deutschen Profi-Fußballs erreicht, bilanzierte Rauball. „Fakt ist aber genauso: Aktuell stehen Bundesliga und 2. Bundesliga vor bedeutenden Weichenstellungen - mit Blick auf die sportliche und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich, aber auch in Bezug auf das Verhältnis der Clubs und der beiden Ligen untereinander.“

Rauball gilt als begnadeter Diplomat und souveräner Stratege, der seine Kritik immer in bedachte Worte gepackt hat. „Ich bin Repräsentant der Emotionen“, so erklärte es Rauball mal in der Tageszeitung „Die Welt“. Gemeinsam mit Christian Seifert, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung und Vermarktungsexperten, ist er seit Jahren das Gesicht der DFL. 2016 war der Spitzenfunktionär einstimmig und ohne Gegenkandidat wiedergewählt worden und hatte angekündigt, die Aufgabe „mit Herzblut“ zu erfüllen. Schon damals deutete sich an, dass seine vierte Amtszeit seine letzte sein könnte.

(Von Ulrike John und Klaus Bergmann, dpa)

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