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Formel 1 Ecclestone steht zum Nürburgring

Positives Zeichen für den krisengeplagten Nürburgring: Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kann sich weitere Grand-Prix-Rennen am Ring vorstellen - wenn die Landesregierung mitspielt. Innenminister Lewentz kündigt daraufhin ein Treffen mit dem Formel-1-Boss an.

15.02.2012 14:04
„Was wir möglich machen können, werden wir auch möglich machen“ - Bernie Ecclestone. Foto: dapd

Positives Zeichen für den krisengeplagten Nürburgring: Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kann sich weitere Grand-Prix-Rennen am Ring vorstellen - wenn die Landesregierung mitspielt. Innenminister Lewentz kündigt daraufhin ein Treffen mit dem Formel-1-Boss an.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist weiteren Grand Prix-Rennen auf dem Nürburgring gegenüber aufgeschlossen. „Wenn die Landesregierung einen neuen Vertragspartner findet, der sich bereit erklärt, das Rennen durchzuführen, bin ich gern dazu bereit, einen neuen Vertrag zu unterzeichnen“, sagte der 81 Jahre alte Brite der„Rhein-Zeitung“ (Mittwoch).

Keiner, auch er, wolle Deutschland aus dem Rennkalender streichen. „Was wir möglich machen können, werden wir auch möglich machen“, versicherte Ecclestone.

Ob Titelverteidiger Sebastian Vettel, Rekordweltmeister Michael Schumacher und die anderen Piloten im kommenden Jahr in der Eifel fahren werden, ist derzeit äußerst fraglich. Das Land Rheinland-Pfalz hatte den bisherigen Pächtern vor kurzem gekündigt. Zudem möchte die rot-grüne Regierung nur einen WM-Lauf in dieser Legislaturperiode.

Treffen mit Ecclestone

Der zuständige Innenminister Roger Lewentz erklärte gegenüber der „Rhein-Zeitung“, sich mit Ecclestone zu treffen. „Das Land wird sich weiter um die Formel am Ring bemühen - allerdings zu vertretbaren Konditionen“, sagte der SPD-Politiker. „Das heißt: Der Zuschuss des Landes muss spürbar sinken.“

Niels Wiechmann von den Grünen schränkte ein: „Klar ist, dass sich der Sport weitgehend selbst tragen muss. Die Formel 1 ist ein Milliardengeschäft, das sehr wohl dazu in der Lage ist.“

Der Nürburgring und der Hockenheimring haben sich bei der Formel 1 zuletzt jährlich abgewechselt.

Rheinland Pfalz hat die Rennen jeweils mit mehreren Millionen Euro bezuschusst. (dpa)

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