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United Volleys Volleys müssen ins dritte Spiel

Die Volleys kommen Pleite aus Herrsching zurück.

Michael Warm hatte es die gesamte Saison über betont: dass die Volleyball-Bundesliga in diesem Jahr stärker geworden ist und die Teams in der K.o.-Runde – abgesehen vom noch immer ungeschlagenen Spitzenreiter VfB Friedrichshafen – einander näher gekommen sind. Die Ergebnisse des zweiten Spieltags im Playoff-Viertelfinale bestätigen den 50-Jährigen: Bis auf den Pokalsieger vom Bodensee setzten sich in allen Duellen die nach der Hauptrunde schlechter platzierten Mannschaften durch. So müssen auch die von Warm trainierten United Volleys Rhein-Main in ihrer dritten Spielzeit auf der Beletage erstmals in der nach dem Modus „Best of three“ ausgetragenen Runde der besten Acht in die Entscheidungspartie. Nach dem 3:1-Heimsieg am vergangenen Mittwoch unterlagen die Frankfurter dem TSV Herrsching am Ostersamstag in dessen Ausweichquartier in Vilsbiburg mit 0:3 (20:25, 26:28, 21:25).

„So ist der Sport“, kommentierte Warm die Tatsache, dass er seine Mannschaft ab heute noch einmal auf ein Aufeinandertreffen mit dem Klub vom Ammersee vorbereiten muss, das für kommenden Sonntag (16 Uhr) in der Unterliederbacher Ballsporthalle vorgesehen ist. Es würde auch gar keinen Spaß machen, wenn alles so leicht fallen würde. Entsprechend rechnet der Coach damit, dass seine Spieler die Niederlage schnell abhaken und schon im Training sehr motiviert und heiß zu Werke gehen werden. Dabei soll auch der Japaner Issei Otake wieder dabei sein. Der für eine Saison von seinem Arbeitgeber Osaka Panthers nach Europa entsandte Nationalspieler hatte sich am Sonntag zur Teamvorstellung in Asien einfinden müssen und fehlte den Hessen damit in Niederbayern. Das sollte sich schmerzlich bemerkbar machen. Denn erneut kam der wie Otake auf die Position des Diagonalspielers spezialisierte Australier Lincoln Williams mit dem Spiel des Tabellensechsten der Hauptrunde nicht zurecht. Als Wechseloption stand aber nur der auf diesem Niveau noch unerfahrene Lorenz Karlitzek zur Verfügung. Zudem probierte Warm es mit dem gelernten Außen Adrian Aciobanitei an der Stelle.

Das allein war aber nicht der Grund für die Niederlage. Vor allem in der Annahme haperte es vor 1000 Zuschauern diesmal beim Vorjahresdritten, und statt, wie im Hinspiel, die Gegenüber von Beginn an mit starken Aufschlägen unter Druck zu setzen, gerieten die Volleys selbst schnell unter diesen. Die Chancen, die sich ihnen dennoch eröffneten, vor allem im zweiten Durchgang, in dem sie zwei Satzbälle für sich herausspielen konnten, wussten die Gäste nicht zu nutzen.
„Wir müssen jetzt die Dinge benennen, die nicht so gelaufen sind, und wieder Stabilität in unser Spiel bringen“, erklärt Warm die Aufgaben für die nächsten Tage.

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