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United Volleys Lohnende Auswärtsfahrt

United Volleys geben sich in Rottenburg mal wieder keine Blöße.

Ein Gastspiel in Rottenburg stellt für die United Volleys Rhein-Main gemeinhin keine allzu große Herausforderung dar. Noch nie konnte die Mannschaft vom Neckar die jetzt im dritten Jahr in der Volleyball-Bundesliga beheimateten Frankfurter als Verlierer an den Main zurückschicken, und auch am Sonntag verdienten sich die Gäste in der mit 2000 Zuschauern bestens besetzten Paul-Horn-Arena einen 3:0 (25:18, 25:23, 25:19)-Erfolg.

Dass Trainer Michael Warm dennoch im Vorfeld ein paar Sorgenfalten auf der Stirn hatte, lag nicht allein daran, dass sich der von hinten weiterhin vom gestern ebenfalls wieder klar erfolgreichen Düren bedrängte Tabellendritte vor den am 28. März beginnenden Play-offs keinen Ausrutscher mehr erlauben und auf dem gleichen Platz wie in den beiden ersten Spielzeiten in die K.o.-Runde einziehen will. Die Hessen hatten während der Woche auch mit einigen Krankheitsproblemen zu kämpfen und traten mit einer Rumpftruppe die Reise in den Süden an. So fehlte ausgerechnet bei seinem vorherigen Verein United-Topscorer Moritz Karlitzek. Der Außenangreifer hatte sich wie sein jüngerer Bruder Lorenz und Zuspieler Jannis Hopt am freien Pokalwochenende einen Magen-Darm-Infekt eingefangen, und alle drei waren für einen Auftritt noch nicht wieder fit genug.

Dadurch stand fest, dass der während der Saison immer wieder an Rückenproblemen laborierende Kapitän Sebastian Schwarz von Beginn an auf dem Feld stehen und durchspielen musste. Auch Mittelblocker Lukas Bauer kehrte gegen den Tabellenzehnten in die Startformation zurück. Der 29-Jährige hatte sich vor sechs Wochen im Heimspiel gegen Düren eine Bänderverletzung am Knöchel zugezogen, kann den Fuß aber, noch von einem Tapeverband gestützt, wieder voll belasten. Der Zeitpunkt des Comebacks kam den Volleys gerade recht, denn auch Bauers Positionskollege Tobias Krick war noch von einer Erkältung geschwächt und griff gegen Rottenburg erst später in die Partie ein.

Trotz der Umstände lieferten die Frankfurter eine souveräne Vorstellung ab. Von Beginn an setzten sie ihre Gegenüber mit starken Aufschlägen und gekonnt platzierten Angriffen unter Druck. „Wir hatten das Spiel gut im Griff“, resümierte Trainer Warm. Allein im zweiten Satz hielten die Rottenburger bis zum Ende mit. „Da haben wir im eigenen Angriffsaufbau ein paar Punkte nicht gemacht, die wir hätten machen müssen“, erklärte der Coach.

Bester Scorer der Partie war United-Diagonalspieler Lincoln Williams, der mit seiner harten Linken 21 Punkte sammelte und dafür auch zum wertvollsten Akteur gewählt wurde.

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