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United Volleys Ein Sieg zum Jubiläum

Die United Volleys gehen optimistisch in die Playoffs.

Volleyball Herren, United Volleys Frankfurt - Netzhoppers SolWo Koenigspark KW
Souverän gemacht: Volleys gewinnen 3:0 gegen Wusterhausen. Foto: Huebner/Volz

Das erste Geschenk zum 50. Geburtstag gestern machten die United Volleys Rhein-Main ihrem Trainer Michael Warm am Samstag bereits weit vor Mitternacht. In ihrem Ausweichquartier in der Großsporthalle Rüsselsheim besiegten die Frankfurter im letzten Spiel der Bundesliga-Hauptrunde die Netzhoppers Königs Wusterhausen vor 980 Zuschauern mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:20) und ziehen damit zum dritten Mal hintereinander als Dritter in die Playoffs ein. „Wir waren von der ersten bis zur letzten Sekunde ziemlich konsequent“, bilanzierte Warm. Das und dass seine Mannschaft derzeit „in guter körperlicher Verfassung“ sei, schüren den Optimismus des Fachmanns auf einen positiven Ausgang des in maximal drei Teilen ausgetragenen Viertelfinalduells mit dem TSV Herrsching, dessen erster Akt am Mittwoch (19 Uhr) in der Unterliederbacher Ballsporthalle zu sehen sein wird. Unterschätzen wollen die Hessen den in dieser Saison bereits zweimal bezwungenen Gegner nicht, zumal die Liga enger zusammengerückt sei.

Viele Verletzte

Auch deshalb schätzt der Coach die Bedeutung des nunmehr mit vier Punkten Vorsprung auf Düren herausgearbeiteten Platzes hinter den Topteams aus Friedrichshafen und Berlin höher ein als das Abschneiden in den ersten beiden Spielzeiten der Volleys auf der Beletage ihres Sports. „Das war das bisher schwerste Jahr für uns“, erklärt der Coach. Denn während die Konkurrenz sich allerorten deutlich verstärkte, plagten sich die Hessen erstmals mit gravierenden Verletzungsproblemen. Der EM-Zweite Tobias Krick hat seit dem erfolgreichen Sommer mit der Nationalmannschaft bislang nicht zu alter Form gefunden, und Sebastian Schwarz, eigentlich als Führungsspieler für den als Sportdirektor zum Deutschen Volleyball-Verband (DVV) abgewanderten Christian Dünnes verpflichtet, hatte nach einem Bandscheibenvorfall in der Vorbereitung mehr mit sich  zu tun.

Geschäftsführer Henning Wegter hält dennoch eine positive Überraschung in der K.o.-Runde für möglich. Gerade in entscheidenden Duellen „overperforme“ das Team gerne und konnte so vor einem Jahr im Halbfinale den späteren Meister aus Berlin lange ärgern. „Das ist das Verdienst von Michael Warm“, betont der frühere Profi, denn ziehe man die Kosten des Kaders als Maßstab heran, sei der der Volleys günstiger und damit auf dem Papier schwächer als der mancher bislang stets dahinter liegender Teams.

Doch bis zu einer möglichen Neuauflage des Halbfinalduells gilt es erst mal die Hürde Herrsching zu nehmen. Parallel werden Vertragsgespräche für die kommende Saison geführt, darunter auch die mit dem Trainer, dessen Kontrakt ausläuft. Konkretes zu vermelden gab es dabei laut Wegter offiziell noch nicht.

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