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Neuzugang Wehen verpflichtet Madi Saidou Panandetiguiri

Fußball-Zweitligist SV Wehen Wiesbaden hat den zweiten Neuzugang für die kommende Saison perfekt gemacht. Der Aufsteiger verpflichtete Außenverteidiger Madi Saidou Panandetiguiri vom belgischen Erstligisten KSC Lokeren.

06.05.2008 15:05

Wiesbaden (dpa/lhe) Der SV Wehen Wiesbaden will am Mittwochabend (17.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach endgültig den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga perfekt machen und dem Tabellenführer den vorzeitigen Bundesligaaufstieg vermasseln. "Wir haben einen richtigen Brocken vor der Brust. Mit einem Sieg kann Gladbach den Aufstieg perfekt machen. Wir wollen die Aufstiegsfeier ein Stück nach hinten verschieben", sagte Wehens Trainer Christian Hock am Dienstag.

Der jüngste 7:1-Sieg der Gladbacher über die Offenbacher Kickers ist den Taunussteinern allerdings eine Warnung. "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht wie der OFC unter die Räder kommen. Dafür müssen wir defensiv gut und kompakt stehen und möglichst lange die Null halten", forderte Hock. Mit seinem Team wolle er sich gut präsentieren, wenig zulassen und Nadelstiche setzen. "Das wird aber schwer werden. Denn Gladbach ist sehr schwer auszurechnen und hat viele starke Offensivspieler", sagte Hock.

Zumal Hock wegen Verletzungen und Krankheiten seine Formation wieder umbauen muss. Torge Hollmann, bei dem eine Knochenzyste am Schienbein festgestellt wurde, muss operiert werden. Für den Allrounder ist die Saison beendet. "Das Risiko war zu groß, dass er einen Bruch erleidet", sagte Hock. Zudem meldete sich Manndecker Kristjan Glibo mit Grippe ab. Einzige Alternative für die Innenverteidigung seien nun Marko Kopilas und Dajan Simac. "Wie wir die Außenpositionen besetzen, werden wir noch entscheiden", erklärte Hock.

In der kommenden Saison ist die Auswahl größer, nachdem der Aufsteiger am Dienstag Außenverteidiger Madi Saidou Panandetiguiri vom belgischen Erstligisten KSC Lokeren verpflichtet hat. Der Kapitän der Nationalmannschaft Burkina Fasos kommt ablösefrei und erhält einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2010. "Das ist ein klasse Spieler, der technisch und taktisch auf einem sehr hohen Niveau spielt. Durch seine Zeit in der belgischen Liga wird er keine lange Eingewöhnungszeit brauchen, sondern uns sofort helfen können", sagte Hock.

Wieder das Tor hüten wird der frühere Borussen-Keeper Thomas Richter, der in Koblenz seinen Platz für Adnan Masic geräumt hatte. "Das war so abgesprochen. Auf die Partie gegen Gladbach wartet Thomas schon lange", sagte Hock. Auch Maximilian Nicu kehrt in die Startformation zurück. Der von mehreren Bundesligavereinen umworbene linke Mittelfeldspieler hat seine Knieprellung auskuriert und steht wieder voll im Training. Zu einem möglichen Wechsel Nicus, der beim Aufsteiger noch bis zum Sommer 2009 unter Vertrag steht, wollte sich der Trainer nicht äußern. "Ich habe mit ihm gesprochen, dass wir ihn gerne behalten wollen. Aber letztlich ist es die Entscheidung des Spielers", sagte Hock.

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