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Skyliners Skyliners wollen Grundlagen verinnerlichen

Die Frankfurter Korbjäger treffen am Sonntag auf das Überraschungsteam Bayreuth. Spielmacher Kwame Vaughn ist angeschlagen. Ein neuer Spieler soll nach der Knie-OP von Phil Scrubb erst einmal nicht kommen.

04.11.2016 21:01
Timur Tinç

Eigentlich hatte Klaus Perwas seine Mannschaft am Freitag erst am Abend zum Teamtraining versammeln wollen. Der Interims-Cheftrainer der Frankfurt Skyliners musste die Übungseinheit allerdings auf den Mittag vorverlegen, weil die zweite Mannschaft in der heimischen Trainingshalle im Frankfurter Nordwestzentrum auf den FC Bayern München II traf.

In der Regel sind solche Verschiebungen kein Problem, doch am Freitag war es für die Skyliners besonders ungünstig, weil Kwame Vaughn mittags noch nicht mitwirken konnte. Wegen Problemen in den Adduktoren am Hüftgelenk wurde der Spielmacher vorsichtshalber geschont, da die Ergebnisse der Kernspintomographie noch nicht vorlagen. Für die Partie am Sonntag (15.30 Uhr) in der Ballsporthalle gegen das bisherige Überraschungsteam der Saison aus Bayreuth soll Vaughn aber bereitstehen.

Gute Ansätze bei Vaughn

Am Mittwochabend hatte der 26-jährige US-Amerikaner das erste Mal so richtig überzeugt. Beim 61:56-Auswärtssieg in Domzale (Slowenien) in der Champions League erzielte Vaughn 27 Punkte, davon vier Entscheidende in der Schlussphase. „Man hat ein paar Ansätze gesehen“, sagte Perwas, was natürlich impliziert, dass noch nicht alles rund läuft.

Deshalb wäre es umso wichtiger gewesen, dass der erst vor vier Wochen an den Main gewechselte Vaughn auch am Freitag mit dem Team trainiert, um die Abläufe noch weiter zu verinnerlichen. Die Skyliners sind trotz des Erfolgs in Domzale noch weit davon entfernt, den Basketball zu spielen, den Perwas sehen will. Insbesondere die hohe Ballverlustquote sowie die zugelassenen Rebounds sind „schockierend“ (Perwas).

Der Fokus liegt deshalb weiterhin darauf, Grundlagen zu verinnerlichen. „Wenn nur einer nicht weiß, was er in der Offensive oder Defensive zu tun hat, dann wird es schwierig“, sagte Perwas. Gegen Bayreuth soll es an beiden Enden des Feldes besser laufen als in den vergangenen drei Ligapartien, die allesamt verloren gingen. Die Oberfranken haben sechs ihrer sieben Partien vor allem dank ihrer starken Offensive (88 Punkte im Schnitt) gewonnen. Die Skyliners sind in dieser Kategorie traditionell schlechter, erzielen durchschnittlich nur 67,5 Zähler. Für sie gilt es, Bayreuth auf ihr Niveau zu ziehen. Denn auf ein Wettschießen werden sie sich nicht einlassen können.

Angesichts der anstehenden Knie-Operation von Phil Scrubb, wollen die Skyliners kurzfristig niemanden verpflichten. sagte Klubboss Gunnar Wöbke und verwies auf die sechs Ausländer im Kader.

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