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Skyliners Skyliners mit Verletzungssorgen

Die Frankfurter Korbjäger müssen sich gegen Trier gewaltig steigern, aber gleichzeitig auf Klein, Koivisto und Morrison verzichten.

07.11.2014 15:35
Timur Tinç
Richard Williams (Skyliners, r.) gegen Lawrence Hill. Foto: Hübner

Gordon Herbert ist dieser Tage um seinen Job nicht zu beneiden. Einerseits muss der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners eine Lösung finden, um aus dem sportlichen Schlamassel zu kommen, andererseits fehlen ihm gleich mehrere Akteure im Training und dann auch im Spiel. Konstantin Klein (Leiste), Mikko Koivisto (Rücken) werden voraussichtlich am Sonntag (17 Uhr) für die Partie gegen Trier nicht zur Verfügung stehen. Mike Morrison (Knie) fällt definitiv aus, genauso wie der Langzeitverletzte Kevin Bright (Ermüdungsbruch im Fuß). „Wir müssen uns als Team aus der aktuellen Situation herausspielen“, sagt Gordon Herbert. Was anderes bleibt den Skyliners auch nicht übrig. Geld für neue Spieler hat der Klub nicht.

Das bestehende Personal muss also eine Schippe drauflegen. Das Selbstbewusstsein der Hessen ist nach sechs Niederlagen in sieben Ligaspielen jedoch angeknackst und hat am Dienstag einen weiteren Dämpfer erhalten. 59:94 waren die Hessen bei Aalst, dem Tabellenführer der belgischen Liga untergegangen. Das einzige Positive aus Sicht der Skyliners war, dass Stefan Ilzhöfer nach seiner erneuten Schambeinentzündung die ersten Minuten Spielpraxis in dieser Saison sammeln konnte.

Automatismen fehlen

Die vielen Verletzten machen es den Frankfurter Korbjägern nicht einfacher, sich einzuspielen. Die nötigen Automatismen und eine echte Teamchemie fehlen. Die internationalen Auftritte – fünf weitere Partien stehen an – sind in dieser Phase eher eine Belastung für die Hessen. Die angeschlagenen Spieler bekommen mehr Spielzeit, als sie sollten und ihr Selbstvertrauen geht bei so hohen Niederlagen weiter den Bach runter. Der drittklassige europäische Wettbewerb kostet den Klub überdies 100 000 Euro.

Immerhin kommt Aufbauspieler Richard Williams so langsam in Rhythmus. Ihm kommt in den kommenden Partien eine entscheidende Rolle zu: Er muss das Team von der zentralen Position aus führen, gute Entscheidungen treffen und auch selber punkten. Das müsste auch Aaron Dornekamp, der ebenfalls eine Führungsrolle im Team übernehmen sollte. Der 28 Jahre alte Kanadier fällt aber vor allem mit vielen Foulspielen und vergebenen Dreiern auf. „Wir sind fest davon überzeugt, dass Aaron noch kommen wird“, sagt Klubboss Gunnar Wöbke. Er sei hochprofessionell.

Gegen Trier müssen Dornekamp und Co beweisen, dass sie mehr können. Die Rheinland-Pfälzer haben wie die Skyliners drei Spiele in Folge verloren und stehen nur zwei Punkte besser in der Tabelle da.

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