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Skyliners patzen beim Saisonauftakt Ohne Verteidigung

Die Frankfurt Skyliners arbeiten defensiv schlecht und müssen sich zum Auftakt der Basketball-Bundesliga Oldenburg geschlagen geben.

04.10.2011 21:26
Timur Tinç
Spielte mit Verletzung: Justin Gray (rechts). Foto: pressehaus

Die Frankfurt Skyliners arbeiten defensiv schlecht und müssen sich zum Auftakt der Basketball-Bundesliga Oldenburg geschlagen geben.

Jimmy McKinney war nach der deutlichen 53:72 (30:38)-Niederlage der Frankfurt Skyliners zum Auftakt der Basketball-Bundesliga gegen die Oldenburg Baskets bedient. „Wir haben ohne Verteidigung gespielt“, sagte der 1,92 Meter große Guard. Die schlechte Wurfquote ? nur 33 Prozent der Würfe fanden ihr Ziel ? führte McKinney auf die schwache Defensivleistung zurück. „Wir waren nicht alle auf dem gleichen Level“, sagte der US-Amerikaner zähneknirschend.

Etwas ausführlicher wurde Trainer Muli Katzurin. „Die Spieler hatten keine Beine“, sagte der 56-Jährige ernüchtert. „Es hat die Rotation gefehlt.“ Ohne Jermaero Davidson, den nominellen Center und ohne Aufbauspieler Michael Thompson, „mussten viele Spieler mehr Minuten spielen, als sie sollten“, sagte Katzurin. Außerdem spielte Aufbauspieler Justin Gray mit einer Fußverletzung, weshalb er zwei Tage nicht trainiert hatte und fünf Minuten vor Schluss mit einem Krampf raus musste.

Ehrung für Roller

Vor Spielbeginn war Ex-Kapitän Pascal Roller geehrt und ein überdimensionales Trikot mit der Nummer elf, die nicht mehr vergeben werden soll, unter das Hallendach gehängt worden. Die Anfangsphase in der Ballsporthalle verschliefen die Skyliners anschließend völlig. Schon nach 2:30 Minuten hatten sie drei Teamfouls angesammelt, fünf Ballverluste im ersten Viertel taten ihr übriges dazu.

Am Ende waren es insgesamt 18. „Wir haben viele viele Fehler gemacht“, resümierte Johannes Herber. „Wir waren zu statisch und sind zu wenig nach innen gezogen.“ Gray machte erst nach 3:47 Minuten die ersten beiden Punkte für die Frankfurter. Besonders Power Forward Jon Leuer stand in den ersten Minuten völlig neben sich und ließ seinen Gegenspieler Ronald Burrel ein ums andere Mal frei zum Korb ziehen. Resultat: Burrel machte 17 Punkte.

Katzurin reagierte, brachte Tim Ohlbrecht für Marius Nolte auf der Center-Position und Danilo Barthel für Leuer, was die Defensive zunächst stabilisierte und den Skyliners zwischenzeitlich gar eine 20:18-Führung brachte. Doch schon nach 4:06 Minuten hatten die Skyliners die Teamfoulgrenze überschritten. Die Folge waren sechs Punkte von der Freiwurflinie für die Norddeutschen. Bis zur Pause setzte sich Oldenburg dann wieder ab.

Gray aus dem Spiel

In der zweiten Hälfte verstanden es die Oldenburger, Gray völlig aus dem Spiel zu nehmen. Und der Rückstand der Skyliners erhöhte sich nach dem dritten Viertel auf zeitweise 18 Punkte (43:61). Nicht ein Punkt gelang dem 1,88 Meter großen US-Amerikaner im zweiten Spielabschnitt, und trotzdem war er mit 15 Punkten am Ende bester Frankfurter Schütze.

„Nach der Halbzeit hatten wir zwei Möglichkeiten“, sagte Kapitän Marius Nolte. „Entweder wir setzten Oldenburg unter Druck oder wir liegen am Ende mit 15 Punkten zurück.“ Letzteres passierte, und das fand Nolte zwar enttäuschend, aber „kein Weltuntergang, auch wenn wir uns viel mehr vorgenommen hatten“.

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