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Skyliners gegen Bamberg Emotionaler Kontrollverlust

Die Frankfurt Skyliners unterliegen trotz einer phasenweise starken Darbietung beim Meister Baskets Bamberg mit 67:76.

05.11.2012 22:49
Von Timur Tinç
Zachery Peacock trifft per Korbleger für die Skyliners. Foto: Jan Huebner

Die Frankfurt Skyliners unterliegen trotz einer phasenweise starken Darbietung beim Meister Baskets Bamberg mit 67:76.

Eine über weite Strecken couragierte Leistung, reichte den Frankfurt Skyliners am Montagabend nicht, um beim Deutschen Meister Bamberg bestehen zu können. 67:76 unterlag der hessische Basketball-Bundesligist vor 6800 Zuschauern in Oberfranken und liegt mit vier Punkten auf Platz 16 im Tabellenkeller. Der Knick für die Skyliners kam Ende des dritten Viertels. Ted Scott kassierte wegen Meckerns ein technisches Foul und Bamberg konnte mit 56:45 auf und davon ziehen. Insgesamt bekamen die Frankfurter 29 Foulpfiffe gegen sich. Zum Vergleich: Bamberg nur 16. Die Oberfranken nutzte das gnadenlos aus: 24 ihrer 27 Freiwurfversuche fanden ihr Ziel.

Die Skyliners wurden zu Beginn böse überrascht. Bostjan Nachbar versenkte innerhalb der ersten eineinhalb Minuten drei Dreier in Folge. Der ehemalige NBA-Profi aus Slowenien ließ dabei Frankfurts Jungstar Danilo Barthel ganz alt aussehen und es stand früh 9:2 (2.). Dank ihrer starken Defensive fanden die Skyliners besser in die Partie. Nach fünf Minuten konnten die Hessen den Rückstand zwar auf drei Punkte verkürzen, verzettelten sich in der Folgezeit jedoch im Spiel nach vorne. Drei unnötige Ballverluste brachten Bamberg eine komfortable 22:14-Führung.

Diese sollte aber nicht lange halten. Im zweiten Viertel kamen die Skyliners mit sehr hoher Intensität auf das Parkett. „Die Jungs haben super gekämpft“, lobte hinterher der geschäftsführende Gesellschafter Gunnar Wöbke seine Spieler. Das beeindruckte die Gastgeber mächtig, zwang sie zu Fehlern und schwierigen Würfen. Zudem schnappten sich die Skyliners fast jeden Offensivrebound, insgesamt neun in der ersten Halbzeit. Bamberg holte nur einen. Knapp sechs Minuten lang gelang den Baskets kein einziger Punkt. Folgerichtig kamen die Skyliners nach einem 10:0-Lauf plötzlich auf 24:22 (16.) heran. Es ging mit einem 33:33 in die Pause.

Gavel macht den Unterschied

Angeführt von Spielmacher Anton Gavel, kam Bamberg besser aus der Kabine. Zwölf seiner 19 Punkte erzielte der Slowake im zweiten Spielabschnitt und war damit bester Werfer auf dem Parkett. Die Skyliners wurden unkonzentriert und liefen bis zur 28. Minute (45:50) einem knappen Rückstand hinterher, ehe Scott, mit 14 Punkten bester Schütze der Skyliners, das technische Foul kassierte. Im Schlussviertel gelang es den Hessen nicht, das Ruder herumzureißen. Eine schlechte Wurfauswahl und zu überhastete Abschlüsse ließen den Rückstand immer größer werden. „In zwei, drei Phasen haben wir die Kontrolle aufgrund unserer Emotionen verloren“, versuchte Wöbke diese Schwächeperiode zu erklären. Das letzte Aufbäumen mit einem 8:0-Lauf (65:71) kam zwei Minuten vor Schluss zu spät.

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