Lade Inhalte...

Skyliners Frankfurt Kinderspiel für die Skyliners

Die Hessen besiegen im Achtelfinale des Fiba Europe-Cup AEK Larnaca 83:60.

18.02.2016 06:38
Timur Tinç

Einen dankbareren Gegner, als den AEK Larnaca hätten sich die Frankfurt Skyliners am Mittwochabend im Achtelfinale des Fiba Europe-Cup nicht wünschen können. Das Team aus Zypern spielte weder intensiv in der Verteidigung, noch fiel es in der Offensive durch gutes Zusammenspiel auf. Der 83:60 (43:24)-Sieg war also ein Kinderspiel für den hessischen Basketball-Bundesligisten. Die Skyliners hatten am Ende 26 Assists auf dem Konto, Larnaca nur acht. „Wir sind gut mit dem Druck umgegangen“, befand Cheftrainer Gordon Herbert. So haben die Hessen den Heimvorteil behalten und könnten bei einem Erfolg nächste Woche in Zypern ins Viertelfinale einziehen. Nach Betrachtung dieser Partie eine reine Formsache für den Tabellensechsten der Bundesliga. Herbert warnte jedoch vor der Heimstärke der Zyprioten, die nur eines ihrer sechs Heimspiele verloren haben.

Die Skyliners bleiben nach dem Erfolg auch im 13. internationalen Spiel ungeschlagen – als einziges Team in Europa. Wenngleich das auch an der mangelnden Qualität der Gegner im dritthöchsten oder eben niedrigsten europäischen Wettbewerb liegt. Vielleicht wollten auch deshalb nur 600 Zuschauer die Partie in der Ballsporthalle verfolgen.

Für die Skyliners war es ein besseres Trainingsspiel für das Top-Four-Turnier am Samstag in München. Dort spielen die Hessen am Samstag um den Einzug ins Pokalfinale und den ersten Titel der Saison. Konstantin Klein konnte nach seinem glücklosen Comeback am Sonntag in Ludwigsburg mit zwei erfolgreichen Dreiern gestern etwas Selbstvertrauen tanken. Ob Danilo Barthel nach seinem knöchernen Sehnenabriss im rechten kleinen Finger mitwirken kann ist ungewiss, er wird aber nach München mitfahren. „Es war ein gutes Spiel, um wieder in den Rhythmus zu kommen“, sagte Herbert. In Ludwigsburg hatten die Hessen eine komplette freie Woche gehabt – das hatte ihnen wohl nicht gut getan – und bei den Schwaben 70:74 verloren. „Wichtig war, dass sich keiner verletzt hat und natürlich war gut, dass wir am Ende keine unnötigen Körner verblasen mussten“, analysierte Johannes Voigtmann. Bester Schütze war Aaron Doornekamp mit 19 Zählern.

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum