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Skyliners Frankfurt Der nächste Schritt

Frankfurt Skyliners streben in neuer Saison mindestens Platz sechs an.

FC Bayern München - Fraport Skyliners Frankfurt
Hat Vertrag bis 2019 in Frankfurt: Trainer Gordon Herbert. Foto: Tobias Hase (dpa)

Gordon Herbert wird noch einige Wochen in Frankfurt verbringen, ehe es irgendwann in den Urlaub geht. Wohin, weiß er noch nicht. Zunächst wird der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners mit Gunnar Wöbke, dem geschäftsführenden Gesellschafter, die Saison noch mal eingehend analysieren, danach mit den Spielern in den Austausch kommen. Und in einer Woche soll es das traditionelle Minicamp mit den deutschen Spielern geben. „Vielleicht bringen wir auch ein paar Spieler zum testen rein“, sagte Herbert am Rande der Saisonabschlussfeier am Sonntag in der Ballsporthalle. Der 59-Jährige hat zudem ein Angebot des kanadischen Basketballverbandes bekommen, wie schon im Februar die Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation zu betreuen. Das wird Herbert aber nicht machen, um seinen Rücken zu schonen.

Welche Akteure in der kommenden Saison auf dem Parkett stehen werden, ist noch ungewiss. Garai Zeeb, Isaac Bonga, Richard Freudenberg, Niklas Kiel, Armin Trtovac, Quantez Robertson und Jonas Wohlfarth-Bottermann sind vertraglich gebunden. Wie der weitere Kader aussieht, hängt von mehreren Faktoren ab.

Geht Bonga in die NBA, könnten die Skyliners mit der Ausbildungsentschädigung von 650 000 Euro ihren Spieleretat massiv erhöhen. Was machen die Leistungsträger Philip Scrubb und Tai Webster? In welchem internationalen Wettbewerb werden die Skyliners spielen? Für den Fiba Europe-Cup, den niedrigsten der vier europäischen Wettbewerbe, sind die Skyliners qualifiziert. Bitter aufgestoßen ist Wöbke, dass für die Champions League – der dritthöchste Wettbewerb, die ebenfalls von der Fiba organisiert wird, mittlerweile mindestens ein fünfter Platz vorausgesetzt wird. „Das war mit den Ligen, die damals den Vertrag mit der Fiba gemacht haben, so nicht abgesprochen.“ Die Klausel sei zusätzlich von der Fiba hinzugefügt worden. Wöbke spekuliert auf eine Wildcard in der Champions League oder im Eurocup, der von der Privatorganisation Euroleague organisiert wird. Mitte Juni könnte es eine Entscheidung geben.

Ungeachtet dessen „haben wir eine unglaubliche wirtschaftliche Stabilität“, sagte Wöbke. In der kommenden Saison will er mit seinem Team nach dem Viertelfinalaus den zweiten Schritt im Dreijahresplan machen und peilt mindestens  den sechsten Platz an. Das erste Bundesliga-Heimspiel wird am 6. Oktober gegen Bamberg steigen. Am 3. Oktober steigt die erste Runde im neuen Pokalmodus. Die Vorbereitung wollen die Skyliners in der zweiten Augustwoche starten.

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