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Skyliners Frankfurt Bereit für mehr

Skyliners-Youngster Richard Freudenberg steigert sich stetig.

17 11 2018 xblx Basketball BBL Giessen 46ers Frankfurt Skyliners emspor v l Larry Gordon Gie
Wird treffsicherer: Richard Freudenberg (rechts). Foto: Hübner (imago)

Der Wurf wollte an diesem Wochenende mal wieder nicht so fallen, wie Richard Freudenberg sich das vorstellt. Drei von neun Versuchen fanden ihr Ziel, nur einer von vier aus der Distanz. Das ist nicht der Anspruch des ehrgeizigen Skyliners-Profis. Trotzdem war es eine gute Partie des 20-Jährigen, weil er sich in der zweiten Mannschaft des Frankfurter Basketball-Bundesligisten voll reinhing und neben zehn Zählern auch acht Rebounds zum 77:55 gegen die Rheinstars Köln beisteuerte. 

In der drittklassigen Pro B ist Freudenberg ganz klar Führungsspieler. Die Einsätze dort sollen sein Selbstvertrauen stärken und ihm Spielpraxis verschaffen, die er bei den Profis nicht immer bekommt. Aber immer öfter. Nach einem Eingewöhnungsjahr in der Saison 2017/2018, als er aus dem US-College nach Frankfurt kam und einfach noch körperlich im Rückstand war, ist Freudenberg in dieser Spielzeit in Topverfassung. „Ich habe vor allem an schnelleren Seitwärtsbewegungen in der Defense, an meinem Wurf und an meinem Ballhandling gearbeitet“, sagt der 2,04-Meter-Mann. 

Und er hat im Sommer jede Menge Selbstvertrauen bei der U20-Nationalmannschaft getankt. Als Kapitän führte Freudenberg die U20 zur Bronzemedaille, die erste Medaille seit 35 Jahren für den deutschen Nachwuchsbasketball. „Dadurch hab ich die Energie bekommen, die mich vorher immer ausgezeichnet hat“, sagte Freudenberg. „Ich fühle mich einfach gut.“ 

Freudenberg war nach Frankfurt gekommen, um auf der Position des Small Forward zu spielen. Aber dafür ist er in der Verteidigung gegen die kleineren Flügelspieler nicht schnell genug. Also agiert der gebürtige Heidelberger meistens als Power Forward, wo er auch seine Stärke als guter Rebounder einbringen kann. Die meiste Einsatzzeit erhielt Freudenberg gegen Malaga bei der 78:84-Niederlage im Eurocup. Er erzielte zwar keinen Punkt, gab dem Team aber Energie und gute Verteidigung. Das wird von Cheftrainer Gordon Herbert honoriert. Die meisten Zähler (21) erzielte Freudenberg bei der knappen 90:91-Pleite gegen Gießen vor zwei Wochen. Daran will er jetzt in den Kommenden Wochen anknüpfen. „Wenn es einmal läuft, dann läuft es“, gibt sich Freudenberg optimistisch. „Ich werde meine Chance nutzen.

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