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Niederlage in Göttingen Rückschlag für die Skyliners

Die 92:95-Niederlage in Göttingen wirft Frankfurts Korbjäger im Kampf um die Playoffs zurück.

03 10 2017 xblx Basketball BBL Frankfurt Skyliners BG Goettingen emspor v l Brion Rush BG G
Zielsicher: Philip Scrubb (Skyliners, rechts). Foto: Huebner/Blatterspiel (imago)

Die ganze Woche über war es Gordon Herbert nicht gut gegangen. Ein Infekt hatte den Trainer der Skyliners-Basketballer mattgesetzt, und sein Assistent Klaus Perwas musste den Übungsbetrieb bei den Frankfurtern leiten. Zum Auswärtsspiel am Samstagabend gegen Göttingen war der Kanadier nachgereist, doch was er bei der 92:95 (44:46)-Niederlage der Seinen phasenweise sah, dürfte ihm nicht gefallen haben.

Zwar waren die Hessen vor knapp 3000 Zuschauern stark in die Partie gestartet. Doch angeführt von Brion Rush, der zu Beginn des zweiten Abschnitts in kurzer Folge die ersten elf Punkte erzielte und als erfolgreichster Korbjäger insgesamt auf 29 Zähler kam, konnten die Gastgeber ihren Rückstand schnell wieder wettmachen und ihren Gästen den Schneid abkaufen.

Vor allem bei den Rebounds erwies sich das Team von Trainer Johan Roijakkers als aufmerksamer. Zudem machte sich bei den Skyliners bei der Organisation des Angriffs das Fehlen von Spielmacher Tai Webster deutlich bemerkbar. Der Neuseeländer hatte sich wegen eines Magen-Darm-Infekts kurzfristig abmelden müssen. Auch Phil Scrubb war geschwächt, doch das änderte nichts daran, dass er mit 24 Punkten als Topscorer erneut ein glückliches Händchen bewies. Das allein reichte nicht, um das Spiel zu drehen. Zwar arbeiteten sich die Frankfurter wieder heran. Doch nachdem Jonas Wohlfarth-Bottermann nach seinem fünften Foul kurz vor Schluss auf der Bank Platz nehmen musste, wollte ihnen nicht mehr viel gelingen.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich Herbert. „Im ersten Viertel haben wir gut gespielt“, sagte der Coach. „Doch die restlichen Minuten hat Göttingen das Tempo diktiert, und wir konnten nicht mehr umschalten.“ Wille und Bank seien beim Gegenüber besser gewesen als bei den Frankfurtern. Auch Wohlfarth-Bottermann beklagte das „bittere“ Ergebnis. „Wir haben einfach zu viele Punkte zugelassen.“ Die Woche sei mit den Ausfällen im Training schwer gewesen, „aber wir hätten trotzdem gewinnen können und müssen“.

Das Resultat bedeutet für die auf Rang acht abgerutschten Hessen einen herben Rückschlag im Kampf um die Playoffs. Und die Lage wird kaum leichter: Mike Morrison wird mit Schambeinproblemen  fehlen. Isaac Bonga war nach seinem Rippenbruch bereits mit nach Niedersachsen gereist, wurde dort jedoch noch nicht eingesetzt. Doch egal, welches Personal vorerst zur Verfügung steht: „Wir müssen uns jetzt einfach auf die nächsten Aufgaben konzentrieren“, forderte Wohlfarth-Bottermann. Und da steht erst mal am nächsten Sonntag (17.30 Uhr) das Heimspiel gegen Gotha an.

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