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Frankfurt Skyliners Skyliners wollen auf ein Level kommen

Die Basketballer der Frankfurt Skyliners treffen heute auf Alba Berlin. Der Tabellenzweite aus der Hauptstadt kassierte erst eine Saison-Niederlage.

Zwei Trainingseinheiten mit allen gesunden Spielern hat Gordon Herbert geleitet in der Länderspielpause. Die zweite davon gestern Abend in der Arena am Berliner Ostbahnhof, wo am heutigen Freitag (20.30 Uhr) die neunte Partie in der Basketball-Bundesliga (BBL) für die Frankfurt Skyliners ansteht. Der Tabellenzweite aus der Hauptstadt kassierte erst eine Niederlage. Eigentlich wäre die zweiwöchige Spielpause perfekt gewesen, um sich neu zu sammeln. Doch den Hessen fehlten gleich drei Nationalspieler, die für ihre Auswahlen antraten. Immerhin: Den Berlinern erging es nicht viel anders.

Brady Heslip landete erst am Mittwoch in Frankfurt nach erfolgreicher Qualifikation mit Kanada für die WM in China. Die finnischen Internationalen Shawn Huff und Erik Murphy kehrten am Dienstag von ihren Partien gegen Russland und in Bosnien zurück. Zudem verpassten auch Jason Clark (Knieblessur) und Akeem Vargas (muskuläre Probleme) alle Trainingseinheiten. Die Verletzung bei Point Guard Clark sei aber nicht so schlimm wie anfangs befürchtet, berichtete Herbert. Ob beide spielen können, sei jedoch ungewiss.

Mit dem Trainingseinsatz der vorhandenen Spieler war Herbert sehr zufrieden. „Wir haben am Montag ein gutes Testspiel in Bonn gehabt. Ansonsten haben wir viel individuell trainiert“, sagte der Kanadier. Garai Zeeb, Richard Freudenberg und der vor drei Wochen aus Bamberg gekommene Leon Kratzer hätten viel Einsatzzeit bekommen. Das Trio spielte auch am vergangenen Wochenende in der drittklassigen Pro B in der zweiten Mannschaft der Skyliners.

„Leon macht sich gut“, findet Herbert. Natürlich sei es für ihn nicht einfach, das komplizierte System auf Anhieb zu lernen, aber das erwartet der Coach auch nicht. Herbert verlangt Einsatz unter den Brettern vom 2,11-Meter-Mann. Center Jonas Wohlfarth-Bottermann, der wegen eines Mittelfußbruchs fehlt, will nach eigenen Angaben Ende Dezember, Anfang Januar wieder ins Training einsteigen. Wann er dann wieder richtig im Teamtraining mitmischt, bleibt abzuwarten.

Einen neuen Spielmacher haben die Skyliners indes noch nicht gefunden. „Wenn wir etwas machen, muss es der richtige Spieler sein“, sagte Herbert. Aktionismus wird es von den Skyliners nach dem Fehlgriff bei Clark nicht geben. Backup Trae Bell-Haynes macht seine Sache zwar gut, ist aber in einigen Szenen in seinem ersten Profijahr überfordert. „Wir müssen sehen was der Markt hergibt“, sagt Herbert. Jetzt gehe es erst einmal darum, „dass wir uns auf uns selbst fokussieren und auf ein gemeinsames Level kommen.“

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