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Frankfurt Skyliners Skyliners auf der Suche nach Stabilität

Die Personalsituation entspannt sich zwar bei den Frankfurt Skyliners. Von Normalität ist der hessische Basketball-Bundesligist aber noch weit entfernt. Am Sonntag müssen die Korbjäger nach Bremerhaven.

19.10.2012 07:56
Timur Tinç
Zweckoptimistisch: Skyliners-Trainer Muli Katzurin. Foto: Huebner/Celikci

Die Personalsituation entspannt sich zwar bei den Frankfurt Skyliners. Von Normalität ist der hessische Basketball-Bundesligist aber noch weit entfernt. Am Sonntag müssen die Korbjäger nach Bremerhaven.

Zum ersten Mal in dieser Saison kann Muli Katzurin mit einem kompletten Kader trainieren. „Das ist nicht normal zu diesem Zeitpunkt“, hadert der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners mit der Situation. Der Basketball-Bundesligist steht mit 2:6 Punkten nur auf Tabellenplatz 16. Bislang musste Katzurin sein Team jede Woche umstellen. Vor zwei Wochen stieß Center Zachery Peacock zu den Skyliners, am Freitag Shooting-Guard Ted Scott.

Zudem fiel Devin Gibson rund drei Wochen wegen einer Außenbanddehnung im Knie aus. Am Dienstag meldete sich der 23-jährige US-Amerikaner, wie Aufbauspieler Konstantin Klein nach seiner leichten Verletzung an der Hüfte, im Trainingsbetrieb zurück. Immerhin etwas Positives habe die derzeitige Lage, meint Katzurin: „Das Team kann nur besser werden.“

Wiedersehen mit Jacob Burtschi

Nach der desolaten Vorstellung in Trier (59:78) brauchen die Hessen vor allem eines: Stabilität. „Wir müssen Chemie und Selbstvertrauen aufbauen ? und das zur gleichen Zeit“, erklärt Katzurin. Er wolle von seinem Team vor allem eines sehen: „Spirit und Energie.“ Am besten schon am Sonntag (17 Uhr) in Bremerhaven, wo es ein Wiedersehen mit Ex-Skyliner Jacob Burtschi geben wird. Es ist die vierte Partie in der Fremde für die Skyliners. Wegen diverser Veranstaltungen steht die Ballsporthalle nicht zur Verfügung.

Viel schwerer als die vielen Auswärtsspiele, wiegen die Terminüberschneidungen mit den Skyliners-Junioren aus der drittklassigen Pro B. „Für die jungen Spieler ist es mental und physisch sehr anstrengend“, erklärt Katzurin. Konstantin Klein, Danilo Barthel und Johannes Voigtmann kommen als Doppellizenzspieler in beiden Mannschaften zum Einsatz. Das Trio tritt mit den Junioren am Samstag in Lich (20 Uhr) in der Pro B an.

Große Hoffnungen in Barthel

„Als junger Spieler musst du härter arbeiten“, fordert Katzurin von seinen Schützlingen ein. Insbesondere in Barthel setzt der Israeli große Hoffnungen und gibt ihm entsprechend viel Spielzeit in der BBL. „Das Szenario ist perfekt für ihn“, sagt Katzurin. Er könne basketballerisch viel in der Pro B ausprobieren und Selbstvertrauen tanken. In der Bundesliga habe der 21-Jährige, der auf den Positionen vier und fünf eingesetzt wird, es aber noch nicht geschafft, die Vorgabe umzusetzen.

Das gilt aber nicht nur für ihn, sondern für das gesamte Team. Deshalb legt Katzurin im Training auch den Fokus darauf, Fehler abzustellen statt sich auf den Gegner einzustellen. „Wir müssen uns auf uns konzentrieren“, findet der 57-Jährige. Er müsse den Neuankömmlingen immer noch die Systeme zeigen. Deshalb wird es noch einige Zeit dauern, bis die Skyliners ein echtes Team sind.

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