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SC Hessen Dreieich Der erste Punkt

SC Hessen Dreieich erkämpft 1:1 gegen Mitaufsteiger Balingen.

Aller guten Dinge sind vier beim SC Hessen Dreieich. Im vierten Punktspiel der Vereinsgeschichte hat der Neuling den ersten Punkt in der Fußball-Regionalliga Südwest erkämpft. Beim 1:1 (0:1) gegen Mitaufsteiger TSG Balingen kam das Team von Trainer Rudi Bommer erst nach dem Wechsel besser ins Spiel – und hätte beinahe aus einem sogar drei Punkte gemacht.

 „Die Jungs haben Moral gezeigt. Drei Niederlagen in Folge waren für uns eine neue Erfahrung“, sagte Trainer Rudi Bommer, der sein Team zuvor in ein Kurztrainingslager gebeten hatte.
Personell hatte Bommer gegenüber dem 2:4 bei Waldhof Mannheim drei Veränderungen vorgenommen. Für Alexandros Theodosiadis (Wadenprobleme) verteidigte Eduardo Landu Mateus hinten links. Nico Seegert kam für Denis Talijan, Zugang Uwe Hesse für Danny Klein.“
Im Duell der Neulinge spielten die Gäste aus dem Schwarzwald knapp eine Stunde abgeklärter und effektiver. In der 24. Minute der Nackenschlag: Nach Foul von Streker zwirbelte Balingens Kapitän Manuel Pflumm den Freistoß aus 20 Metern zentraler Position in den Winkel. Während der SC Hessen auch danach nach vorne nichts Nennenswertes zustande brachte, konterten die Gäste aus einer stabilen Defensivordnung, verpassten aber eine höhere Führung. Pierre Kleinheider hielt die Dreieicher mit Paraden im Spiel.

Co Weber auf die Tribüne

Rudi Bommer reagierte noch vor der Pause, brachte für den im Spielaufbau zu langsam agierenden Daniel Henrich Can Cemil Özer – und nach 57 Minuten Danny Klein. Mit den beiden kam mehr Zug ins Angriffsspiel. Nachdem die Gäste durch Akkaya (52.) und Pflumm (62.) zwei weitere dicke Chancen ausgelassen hatten, nutzten die Dreieicher ihre erste Möglichkeit. Das schnelle Umschaltspiel über Tino Lagator brachte Özer in Position. Dessen Schuss wehrte TSG-Torwart Julian Hauser nach vorne ab. Uwe Hesse drückte die Kugel zum 1:1 über die Linie (63.). Drei Minuten später hatten die Dreieicher Fans unter den 652 Zuschauern den Torjubel wieder auf den Lippen. Doch Lagators Kopfball prallte nach Vorlage von Nico Opper an die Querlatte.

Für den letzten Aufreger sorgte Co-Trainer Ralf Weber, den Schiedsrichter Nicolas Winter wegen Meckerns auf die Tribüne schickte (81.). Das wiederum erzürnte Rudi Bommer, der sich über Winters Assistenten David Scheuermann echauffierte. „Schon in der dritten Minute hatte ich erstmals Ärger mit ihm. Ich lasse mich von einem jungen Mann aber nicht verhöhnen.“ Der Ärger war nach dem Ausgleich aber wieder verflogen. 

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