Lade Inhalte...

Frankfurt Universe Universe sind heiß

Die Footballer der Frankfurt Universe empfangen den Deutschen Meister.

Am Sonntag um 15 Uhr geht es um nichts Geringeres als eine Vorentscheidung im Kampf um die Süddeutsche Meisterschaft, wenn die American Footballer der Frankfurt Universe die Schwäbisch Hall Unicorns empfangen. Und darum, kurz vor den Playoffs in der German Football League (GFL) Selbstvertrauen zu tanken.

Die Frankfurter stellt das Spiel gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen Deutschen Meister aus Schwäbisch Hall vor eine Herkulesaufgabe: Wenn die „Men in Purple“ mit mindestens elf Punkten Unterschied gewinnen sollten, wäre die Süddeutsche Meisterschaft zum Greifen nahe. Sie würden die Tabellenführung übernehmen und wären punktgleich mit den Unicorns. 
„Ich habe ein sehr gutes Bauchgefühl, weil die Jungs sehr fokussiert sind“, sagt Universe-Headcoach Brian Caler. Am Sonntag muss er weiterhin auf die Dienste von Runningback Joe Bergeron verzichten muss. Der US-Amerikaner hatte sich im Hinspiel in Schwäbisch Hall eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen und dürfte erst in den Playoffs wieder einsatzbereit sein.

Die Unicorns kommen mit einer Offensivabteilung, die im deutschen Football ihresgleichen sucht. Der Großteil des Teams um Nationalmannschafts-Quarterback Marco Ehrenfried spielt seit Jahren zusammen – und agiert stets auf höchstem Niveau. Dadurch unterscheiden sich die Unicorns von der Universe, die erst im Herbst 2015 in die GFL aufstieg und seitdem ihren Kader immer wieder umkrempelte. „Schwäbisch Hall ist es gewohnt, große Spiele zu machen und hat daher einen kleinen Vorteil“, sagt Headcoach Caler und ergänzt: „Aber meine Jungs sind richtig heiß.“

Strafen vermeiden

Nach dem Spiel am Sonntag warten auf die Frankfurter noch fünf Spiele. Doch der Blick richtet sich bereits auf die Playoffs, die im September mit dem Viertelfinale starten. Jeder kleine Fehler, jede vermeidbare Strafe könnte dann das Saisonende bedeuten.

Vermeidbare Strafen hat sich die Universe in dieser Saison schon einige geleistet. Im jüngsten Match gegen die Munich Cowboys (45:6) waren es zwar weniger als noch in den Spielen gegen die Allgäu Comets (66:7) und die Ingolstadt Dukes (24:14). Doch was sie den Zuschauern zuletzt gegen die Münchner darbot, dürfte den Meister kaum beeindruckt haben. „Strafen können auch am Sonntag wieder passieren, weil die Jungs sehr aufgeheizt sind. Wenn wir Schwäbisch Hall schlagen wollen, dann müssen es aber weniger sein“, sagte Caler.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen