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Frankfurt Universe Eine Halbzeit geschwitzt

Die Footballer der Frankfurt Universe besiegen die Ingolstadt Dukes mit 42:17. Dabei erscheint das Ergebnis deutlich eindeutiger, als das Spiel verlief.

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Abklatschen nach dem Sieg: Die Spieler der Frankfurt Universe mit ihren Fans. Foto: Roskaritz /Eibner-Pressefoto (imago sportfotodienst)

Hinterher musste auch Marc Anthony Hor erst einmal durchschnaufen, und es gibt nicht viel, was den 132 Kilogramm schweren Defensive Tackle von Frankfurt Universe aus der Bahn zu werfen vermag. Doch den Ingolstadt Dukes war es am Samstagabend durchaus gelungen, Hor und seine Teamkollegen ins Schwitzen zu bringen. „Es war ein sehr hart umkämpftes Spiel“, ächzte der bullige Verteidiger, „aber es hat auch viel Spaß gemacht.“

Dennoch behielten die Hessen am Ende mit einem 42:17 (21:14)-Sieg die Überhand und konnten so ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen – wenngleich die Partie deutlich enger war, als das Endergebnis vermuten lässt. Der gewiefte Aufsteiger überraschte die Gäste vom Main mit einigen Trickspielzügen und konnte die Begegnung dadurch lange offen halten, während die Universe-Offensive an der Donau einige Abstimmungsprobleme offenbarte. Die Angriffsreihe der Frankfurter um den neuen Quarterback Jaleel Awini wird wohl noch ein paar Trainingseinheiten brauchen, ehe alle Abläufe sitzen.

Doch spätestens in der zweiten Halbzeit arbeiteten Awini und seine Passempfänger immer besser zusammen, der US-Amerikaner fand André Feuerherdt und Jeremy Dixon in der Endzone, einen dritten Touchdown erlief er selbst, zudem konnten die Runningbacks Silas Nacita (zwei) und Sean Richard das Ei über die Linie tragen.

Dass die Dukes dem Favoriten aus Frankfurt lange das Wasser reichen konnten, lag auch daran, dass die Gäste einige Verletzungssorgen plagten. Am schwersten wiegt der Ausfall von Cornerback Santeri Inkinen, der sich im Abschlusstraining an der Schulter verletzt hatte und vier bis sechs Wochen ausfallen dürfte.

Nach FR-Informationen haben die Frankfurter jedoch für solch einen Fall den vereinslosen Benjamin Bubik nachlizensiert, der 2016 bereits für die „Men in Purple“ aufgelaufen war. Nun könnte der Österreicher nachrücken und bei seinen ehemaligen Teamkollegen aushelfen.

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