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JP Morgan Lauf 2013 Massen joggen durch Frankfurt

Fast 70.000 Läufer joggen durch Frankfurt. Ein Rekord: Mehr Teilnehmer gibt es bei keiner anderen Laufveranstaltung in Europa.

11.06.2013 10:38
Das Läuferfeld mit Boris Rhein (CDU, unten r.), Innenminister des Landes Hessen, startet. Foto: dpa

Frankfurt darf sich seit Mittwochabend Jogging-Hauptstadt Europas nennen. Mehr als 68.000 Läuferinnen und Läufer legten beim Firmenlauf der Bank J. P. Morgan die 5,6 Kilometer durch die Innenstadt zurück. Mehr Teilnehmer gibt es bei keiner Laufveranstaltung in Europa.

Es war die 21. Auflage des Laufs. Begonnen hatte der Wettbewerb einst mit einigen Hundert Hobbysportlern, doch schon seit mehr als zehn Jahren ist aus ihm eine absolute Massenveranstaltung geworden. Als der Sieger Simon Stuetzel von Scholarbook nach 16:08 Minuten das Ziel an der Senckenberganlage erreichte, waren die allermeisten Teilnehmer noch nicht einmal gestartet. Und als nach 19:07 Minuten Tinca Uphoff von der Goethe-Universität Frankfurt als beste Frau über die Ziellinie rannte, hatte sich daran kaum etwas geändert. Aber gerade auf den ersten Metern war an schnelles Laufen nicht wirklich zu denken. Immer wieder geriet das Feld ins Stocken.

Parade der Trikots

Den meisten Hobbysportlerinnen und -sportlern ging es freilich ohnehin nicht darum, eine möglichst gute Zeit zu erzielen. Wer die Teilnehmer nach den Beweggründen für ihren Start fragte, bekam als Antwort oft etwas vom Zusammengehörigkeitsgefühl im Unternehmen zu hören. Das zeigte sich auch an den T-Shirts, die die Läuferinnen und Läufer trugen. Viele der knapp 2800 Firmen, die Teilnehmer ins Rennen schickten, hatten für den Lauf spezielle Trikots entwerfen lassen, die dann alle Angestellten trugen.

JP Morgan-Firmenlauf: Startpunkte und Laufstrecke

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Ein Ergebnis stand bereits vor Beginn der Veranstaltung fest. Fast eine Viertelmillion Euro geht als Spende an die Deutsche Sporthilfe, die damit den Behindertensport unterstützt. Die Summe setzt sich zusammen aus dem Startgeld aller Teilnehmer, das die Bank J.P. Morgan traditionell verdoppelt.

Bereits am Nachmittag prägten die Vorbereitungen auf den Lauf die Innenstadt. In der gesamten City verteilt standen blaue Klo-Häuschen, in der Bockenheimer Landstraße, die um 17.30 Uhr gesperrt wurde, hingen Werbebanner, und die U- und S-Bahnen fuhren mit zusätzlichen Waggons, um die Läufer zum Start zu bringen.

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