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JP Morgan Lauf 2012 Frankfurt in Bewegung

Zum 20. JP-Morgan-Lauf reisen knapp 70.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland an und tummeln sich auf der 5,6 Kilometer langen Strecke in der Frankfurter Innenstadt.

Dicht gedrängt gilt es den inneren Schweinehund zu überwinden. Foto: dpa

Es war ein bewegter Abend. Allerdings nicht für diejenigen, die sich nach Feierabend mit dem Auto in die City wagten. Bereits lange vor dem Start der 20. Auflage der JP Morgan Corporate Challenge kam der Verkehr immer wieder und über längere Phasen zum Stillstand. Selbst Fußgänger und Radfahrer mussten viele Umwege in Kauf nehmen, um im Umfeld der umzäunten Strecke zwischen Hochstraße, Börsenstraße und Senckenberganlage voran zu kommen.

68.586 Angestellte wollten ihr Unternehmen laufend vertreten. Dass die veranstaltende Bank nach hochspekulativen Geschäften zuletzt mit Milliarden-Verlusten in die Negativschlagzeilen geraten war, hatte offenbar nur wenige davon abgeschreckt, sich unter dem angekratzten Etikett für die eigene Firma zu bewegen.

Allein die Evangelische Kirche und die Diakonie in Hessen und Nassau hatten bereits im Vorfeld angekündigt, die Gelegenheit für eine Protestaktion zu nutzen. Etwa 200 Mitarbeiter sollten unter dem Motto „Joggupy – Laufen gegen Zockerei“ ein Signal setzen. Inmitten der Meute fielen sie den Teilnehmern aber ebenso wenig auf wie die Banner mit dem gleichen Motto, die an der Matthäuskirche angebracht waren. Dieses erreichte zuerst Manuel Stöckert von der Bereitschaftspolizei Würzburg nach 16:31 Minuten. Beste Frau war die für die Polizei Hessen gestartete Katharina Heinig (19:02).

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier J.P.-Morgan-Lauf Frankfurt 2017

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