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Ironman Frankfurt Die Überfliegerin beim Ironman

Susan Dietrich sorgt für eine Überraschung beim Ironman Frankfurt: Mit dem vierten Rang sichert sich die Lehramtsstudentin aus Darmstadt das Startticket für den Ironman auf Hawaii. Die Grundlage legt Dietrich mit einer erstklassigen Schwimmzeit.

09.07.2012 22:22
Frank Hellman
Susan Dietrich war beste Deutsche und hat das Ticket für Hawaii quasi in der Tasche. Foto: imago

Susan Dietrich sorgt für eine Überraschung beim Ironman Frankfurt: Mit dem vierten Rang sichert sich die Lehramtsstudentin aus Darmstadt das Startticket für den Ironman auf Hawaii. Die Grundlage legt Dietrich mit einer erstklassigen Schwimmzeit.

Ein bisschen wird noch hin- und hergerechnet. Aber im Grunde muss sich Susan Dietrich nicht mehr sorgen: Die Darmstädterin hat sich mit ihrem überraschenden vierten Platz beim Ironman Frankfurt so viele Zähler für das komplizierte Punkteranking des Weltverbandes WTC gesichert, dass die blonde Powerfrau von den ersten 25 Plätzen bis zum 31. Juli kaum noch zu verdrängen sein dürfte. Das ist deshalb von Bedeutung, weil dann bereits die ersten Hawaii-Tickets an die Profi-Frauen vergeben werden. Ihre Freude ist groß: „Wenn man den achten Platz erwartet hat und so weit vorne landet, ist das toll.“

Die Ränge sieben und acht hatte Susan Dietrich bei den beiden vergangenen Rennen in Frankfurt belegt. Dass es nun zu mehr reichte, schreibt sie zum einen der professionellen Zusammenarbeit mit dem bekannten Ausdauertrainer Ralf Ebli aus Griesheim zu, zum anderen auch der mentalen Unterstützung an der Wettkampfstrecke.

Erstklassige Schwimmzeit

Ihr Lebensgefährte Matthias Blatt, ehemaliger Nada-Mitarbeiter, und Vater Uwe seien eine immense Hilfe gewesen, um nach 9:22:07 Stunden als zweitbeste Deutsche das Ziel zu erreichen. „Die haben mich wahnsinnig gut angefeuert“, sagte Dietrich. Ihre für ihre Verhältnisse erstklassige Schwimmzeit (52:47) hatte sie sich indes allein erarbeitet.

Ein umso beachtlicherer Erfolg der Lehramtsstudentin, weil sie 2003 doch eigentlich nur zum Triathlon kam, weil sie an der TU Darmstadt an der Prüfung im Brustschwimmen gescheitert war. Fortan intensivierte die in Messel bei Darmstadt wohnende Sportlerin das Schwimmtraining in einer Trainingsgruppe mit den Triathleten des DSW Darmstadt. Und die frühere Rock’n’Roll-Tänzerin ließ sich später dazu verleiten, dass die stilsichere Fortbewegung im Wasser nur der Auftakt zu einer besonderen Herausforderung in Sachen Ironman sein kann.

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