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Löwen Frankfurt Löwen Frankfurt treffen fast im Minutentakt

Nichts Neues in der Eishockey Oberliga West: Die Löwen Frankfurt deklassieren mal wieder einen Gegner, diesmal den EHC Neuwied. Beim 21:1 wird mehr als nur ein Klassenunterschied deutlich.

03.11.2012 11:21
Von Sebastian Rieth
Löwen-Trainer Frank Gentges (Archivbild). Foto: Pressefotografie Storch, Bad Hg.

Das Problem hatten sie schnell behoben. Weil der Hauptschiedsrichter noch auf der Autobahn im Stau stand und es bis zur vereinbarten Anfangszeit nicht in die Halle schaffte, leiteten kurzerhand seine beiden Linienrichter das erste Drittel in der Eishockey-Oberliga West zwischen dem EHC Neuwied und den Löwen Frankfurt.

So ist das eben, wenn der Gewinner schon vorher feststeht und es nur noch um die Höhe des Sieges geht. Dann sieht man einige Dinge etwas entspannter. Mit 21:1 (3:0, 9:0, 9:1) schossen die Hessen den Aufsteiger erwartet deutlich aus eigener Halle.

Schon das Hinspiel vor fünf Wochen hatten sie mit 14:0 für sich entschieden und ihren Trainer Frank Gentges eindringliche Worte sprechen lassen: „Eine der beiden Mannschaften gehört nicht in diese Liga“, sagte er und machte damit weniger dem Gegner als den Funktionären einen Vorwurf.

Profis gegen Amateure

Hier eine mit bescheidenen finanziellen Mitteln um den Klassenverbleib kämpfende Amateurtruppe, dort die Profis aus der Bankenstadt, die sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt haben – zwischen beiden Klubs klaffen Welten. So war es auch am Freitagabend.

Patrick Schmid traf bereits nach 56 Sekunden zur Führung, Kapitän Peter Baumgartner gelang wenig später sein erstes Tor im Löwen-Dress. Die Maßgabe des Trainers, bloß keinen Schlendrian einkehren zu lassen, wurde umgesetzt und die Löwen schossen sich nach weiteren Toren von Mayr, Albrecht (beide 4), Schmid, Schmerda, Pohanka, Fiedler (alle 2), Domogalla, Liesegang und Ziolkowski zum höchsten Sieg seit der Neugründung des Vereins vor zwei Jahren.

Dank der drei Punkte bleibt die Mannschaft auch nach der zweiwöchigen Länderspielpause an der Tabellenspitze. Fünf Zähler dahinter stehen die Kassel Huskies, die zu einem glücklichen 3:2-Derbysieg gegen den EC Bad Nauheim kamen.

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