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Löwen Frankfurt - Lausitzer Füchse Späte Ehrenrunde

Frankfurter Löwen benötigen die Verlängerung, um Lausitzer Füchse in die Knie zu zwingen.

Loewen Frankfurt - Lausitzer Fuechse, DEL2
Gute Laune bei den Löwen: Dan Spang und Adam Mitchell. Foto: Pressehaus/Kessler

Am Ende konnten Emma und Lina doch noch mit ihrem Papa und den anderen Löwen zufrieden sein. Als das Spiel vorbei war, nahm Adam Mitchell seine Töchter, sieben und drei Jahre alt, mit auf die sonntägliche Ehrenrunde durch die Eissporthalle am Ratsweg, und die dafür nötige Wende hatte der Kapitän des Frankfurter Eishockey-Zweitligisten beim 5:4 (0:1, 0:2, 4:1) nach Verlängerung gegen die Lausitzer Füchse höchstpersönlich eingeleitet. „Adam hat gezeigt, dass er ein großer Anführer ist. So bringt man ein Team in die richtige Richtung“, lobte Coach Matti Tiilikainen nach einem lange zähen Treffen vor 5048 Zuschauern, das plötzlich noch ein richtiges Spektakel geworden war.

„Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit unserem Spiel nicht“, fand Mitchell selbst nach dem zweiten Wochenendtermin mit Überlänge. „Weißwasser hat es aber auch lange gut und uns das Leben schwer gemacht.“ Wie beim 4:3 in Bad Nauheim am Freitag liefen die Löwen einem Rückstand hinterher – da waren es zwei, nun sogar drei Tore. Wieder machten sie diesen rechtzeitig wett. Und wieder schoss Matt Tousignant das entscheidende Tor in der Extraschicht, diesmal nach neun Sekunden. „Du musst immer weiter arbeiten und an das glauben, was du tust“, sagte Tiilikainen über die Comeback-Qualitäten der Seinen, indes gab er zu bedenken: „Es sollte nicht unser Ziel sein, immer zwei, drei Tore hinten zu liegen.“

Dass der Tabellenfünfte aus der Lausitz hoch führte, lag an auch an Ex-Löwe Clarke Breitkreuz, der im Duell mit Bruder Brett ein Tor und eine Vorlage beisteuerte – ehe Mitchell den Weg zum Frankfurter Glück wies, mit zwei Toren im letzten Drittel (42./51.). Und als man nach dem 3:3 durch Kevin Maginot (52.) noch einmal in Rückstand geriet, legte er Max Faber das 4:4 auf (54.). „Das war phänomenal, wie er da den Raum gesehen hat, der gar nicht da war“, schwärmte Tiilikainen.

Das war nebenbei auch gut für die Führung in der vereinsinternen Tor- und Vorlagenliste, dank der Mitchell den goldenen Helm tragen darf. „Mir ist das egal, aber die Kinder freuen sich: Sie haben sich ausgedacht, dass dieser Helm eine Krone ist“, erzählte Adam Mitchell lachend. Es geht munter weiter für zweitplatzierten Frankfurter: Ehe am Freitag bei Tabellenführer Ravensburg der DEL-2-Gipfel ansteht, empfangen sie bereits am Dienstag (19.30 Uhr) Aufsteiger Deggendorf. Mit Kapitän Mitchell und seiner Krone auf dem Kopf. 

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