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Löwen Frankfurt Fünf Volltreffer der Löwen für den Storch

Die Löwen Frankfurt besiegen die Füchse Duisburg mit 5:0 machen dabei dem Hallensprecher zu dessen Jubiläum ein durchaus angemessenes Geschenk.

27.10.2012 09:36
Von Sebastian Rieth
Da jubeln sie wieder: Die Löwen Frankfurt gewinnen weiter. Foto: Pressefotografie Storch, Bad Hg.

Der Star des Abends war ein Storch. Wo sonst gibt es einen Hallensprecher, dem die Fans anlässlich des Dienstjubiläums (20 Jahre) eine Choreografie widmen und sich Anstecker mit dem Konterfei der Kultfigur an den Kragen heften?

Bei Rüdiger Storch ist das so. Für die Löwen Frankfurt ist er längst mehr als nur die Stimme, die jedes Wochenende aus den Boxen dröhnt. Er ist Entertainer, Einpeitscher und Aushängeschild zugleich. Am Ratsweg würdigt man das mindestens genauso, wie den 5:0 (0:0, 4:0, 1:0)-Sieg der Mannschaft gegen die Füchse Duisburg, mit dem der Spitzenreiter auch den zweiten schweren Brocken in der Eishockey-Oberliga West aus dem Weg räumte.

Neumann verletzt sich schwer

Storch weiß aber ebenfalls um die Schattenseiten seines Jobs. Nämlich dann, wenn er Nachrichten unter das Volk bringen muss, die eigentlich niemand hören möchte. Im Abschlusstraining war Verteidiger Manuel Neumann mit dem Kopf in die Bande gekracht und musste umgehend in der Unfallklinik operiert werden.

Als Storch den Bruch des fünften Halswirbels vermeldete, ging ein Raunen durchs Publikum. Immerhin sind keine Lähmungserscheinungen aufgetreten, die Verletzungsmisere bleibt aber beängstigend. Wenn den Löwen eine komplette Formation fehlt, dann ist das nicht mehr nur Pech und Zufall. Es heißt, das Eis sei in der warmen Halle zu weich – ein altes Frankfurter Problem.

Trotzdem boten die Löwen gegen den Playoff-Finalisten der vergangenen Saison im zweiten Drittel hervorragende Vorstellung und sorgten für Frust bei den Duisburgern. Nach dem Führungstor von Michael Schmerda (30.) brannten bei den Gästen die Sicherungen durch.

Torwart Björn Linda streckte Sven Breiter nieder, erhielt eine Disziplinarstrafe und feuerte wütend seinen Schläger in Richtung des Publikums. Ein gefundenes Fressen für die Löwen, die keine sechs Minuten brauchten, um die Partie zu entscheiden.

Roland Mayr, Tom Fiedler und Lance Monych erhöhten auf 4:0, kurz vor dem Ende traf Mayr erneut. Im Vergleich zur Vorsaison hat dieses Team gelernt, in den entscheidenden Momenten da zu sein. Das freut nicht nur den Hallensprecher.

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