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Kickers Offenbach Zurück zum federleichten Fuß

Nach der Derbyniederlage streben die Offenbacher Kickers danach, mit dem Heimspiel gegen Rostock eine neue Erfolgsserie zu starten

08.11.2012 07:25
Von Sebastian Rieth
Markus Husterer kehrt in die Startelf zurück. Foto: Jan Huebner

Nach der Derbyniederlage streben die Offenbacher Kickers danach, mit dem Heimspiel gegen Rostock eine neue Erfolgsserie zu starten

Seinen Optimismus hat Arie van Lent nicht verloren. Warum denn auch? Schließlich kann eine einzige Niederlage ja nicht das schlechtmachen, was in 13 ungeschlagenen Pflichtspielen zuvor wunderbar funktionierte. Das wäre zu kurz gegriffen. Gleichwohl fuchst dieses 0:1 am vergangenen Wochenende beim SV Darmstadt 98 den Trainer der Offenbacher Kickers auch noch Tage später. „Jedes Derby, das man verliert, tut weh“, gesteht er. Irgendwann müsse man aber auch das abhaken und nach vorne schauen. Mit dem Drittliga-Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock soll am Freitagabend (19 Uhr) die nächste Serie gestartet werden.

Die wird nötig sein, damit der Tabellenneunte seine Ziele noch realisieren kann. „Wir wollen bis zur Winterpause unsere Position im oberen Drittel der Tabelle festigen, um dann im Januar mit guten Aussichten in die zweite Saisonhälfte zu starten“, sagt van Lent. Vielleicht hat die Niederlage in Darmstadt sogar ihr Gutes. Obwohl eine leichte Tendenz zu erkennen war, sich vermehrt Nachlässigkeiten eingeschlichen hatten und das Aufbauspiel nicht mehr so federleicht vom Fuße lief, wie noch wenige Wochen zuvor, wollte der Coach die erfolgreiche Mannschaft nicht unnötig umbauen. Er vertraute den Spielern, die nach dem Fehlstart ihren Kopf aus der Schlinge befreit hatten. Vielleicht einen Tick zu lange. Denn der Verdacht, dass die am Böllenfalltor eingewechselten Matthias Schwarz, Stefan Vogler und Fabian Bäcker mehr als nur gute Reservisten sind, hatte sich längst aufgedrängt. „Es sind einige Jungs näher an die Mannschaft gewachsen. Sie hätten es verdient, von Beginn an zu spielen“, bestätigt van Lent und kündigt an: „Veränderungen sind möglich.“
In der Abwehr wird der 42-Jährige in jedem Fall umbauen. Markus Husterer ist nach seinen privaten Problemen wieder im Training und verteidigt am Freitagabend zusammen mit Stefan Kleineheismann im Zentrum der Viererkette das eigene Tor. Dafür könnte Marcel Stadel die Position des gelbgesperrten Marc Stein auf rechts übernehmen, sofern sich van Lent gegen einen Einsatz von Youngster Daniel Dziwniel entscheidet.

Ein Block bleibt als Puffer frei

Der Zweitliga-Absteiger Hansa Rostock stellt die Kickers in jeder Hinsicht vor schwierige Aufgaben. Zum einen geht es an der Ostsee sportlich wieder aufwärts, seitdem Marc Fascher das Traineramt im September von Wolfgang Wolf übernommen hat. Zuletzt blieb die Mannschaft vier Spiele ohne Gegentor. Zum anderen machen die 1000 erwarteten Gästefans die Partie zu einem Sicherheitsspiel. Der Block 15 hinter dem Tor am Bieberer Berg soll daher als Puffer frei bleiben, in diesem Bereich bereits verkaufte Tickets werden umgetauscht. „Trotzdem“, sagt van Lent, „freuen wir uns auf dieses Spiel.“ Schließlich bleibt er Optimist.

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