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Kickers Offenbach Zähe Nullnummer des OFC

Kickers Offenbach muss sich in der Regionalliga Südwest mit einem 0:0 im Hessenduell gegen den TSV Steinbach zufriedengeben. Auf den neuen OFC-Trainer Oliver Reck wartet noch eine Menge Arbeit

Hat noch viel Arbeit vor sich: Oliver Reck. Foto: Pressehaus

Sein Heimdebüt im Stadion am Bieberer Berg hatte sich OFC-Trainer Oliver Reck sicherlich anders vorgestellt. Seine Offenbacher Kickers mussten sich gegen den TSV Steinbach mit einem 0:0-Unentschieden in der Regionalliga Südwest zufriedengeben. Reck sprach von einem „sehr intensivem Spiel auf sehr schwierigem Boden“. Keeper Daniel Endres pflichtete seinem Coach bei: „Auf dem Platz ist gar nichts möglich.“

Trotzdem sollte der Rasen keine Ausrede für ein unansehnliches Viertligaspiel sein. Der OFC gab nach und nach das Spiel gegen den abstiegsbedrohten TSV aus der Hand. In der Offensive mangelte es an Torchancen, es klappte wenig bis gar nichts – dass Steinbachs Torhüter keinen einzigen Ball parieren musste, spricht Bände. Gelungenes Zusammenspiel: Fehlanzeige. Und defensiv lief der OFC einige Male in Kontersituationen.

Die Ruhe, die der ehemalige Torhüter Reck an der Seitenlinie ausstrahlte, konnte er diesmal nicht auf sein Team übertragen. Mit verschränkten Armen oder Händen in den Hosentaschen, betrachtete er das Spiel seines Teams. Doch mit zunehmender Spieldauer musste er seine Spieler korrigieren, zu viele einfache Fehler verhalfen dem TSV Steinbach, die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. „Steinbach hat es uns schwer gemacht, Lauf- und Passwege gut zugestellt“, erklärte Reck.

Nach der Pause hatte der OFC sogar Glück, nicht zu verlieren. Steinbach vertändelte erst leichtfertig einen sehr aussichtsreichen Konter (56.). Außenverteidiger Jan Hendrik Marx hatte in seinem zweiten Regionalligaspiel nicht schnell genug den Weg nach hinten gefunden. Dann forderte der TSV in der 64. Minute einen Elfmeter. OFC-Keeper Daniel Endres hatte allerdings im Eins-gegen-eins-Duell zuerst den Ball berührt. Steinbachs Trainer, der ehemalige Nationalspieler Thomas Brdaric, sah dies naturgemäß anders, zeigte sich aber durchaus zufrieden über den gewonnenen Punkt.

Die Partie vor 6062 Zuschauern wurde ruppiger und immer unansehnlicher, viele Spielunterbrechungen stoppten jeglichen Spielfluss und geordneten Spielaufbau des OFC. Mit solch einer Leistung werden es die Offenbacher schwer haben, noch einmal Anschluss an den zweiten Platz zu finden.

Hoffnungen machen zwei Dinge: Die wie bereits beim erfolgreichen 2:1-Pflichtspielauftakt über die Reserve des SC Freiburg aufgebotenen Neuen Marx, Marco Rapp und Dren Hodja. Und ein neuer Rasen, der zum nächsten Heimspiel in zwei Wochen verlegt wird.

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