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Kickers Offenbach OFC will Erfolgsgeschichte fortschreiben

Kickers Offenbach empfängt Tabellennachbar Chemnitzer FC und spürt allenthalben Rückenwind auf Biebers Höhen. Bis auf die Rekonvaleszenten Lamprecht und Hesse stehen Trainer van Lent alle Spieler zur Verfügung.

Arie van Lent, 42, ist guter Dinge. Sein OFC ist seit zehn Spielen ungeschlagen und momentan Tabellenachter. Foto: bild pressehaus

Kickers Offenbach empfängt Tabellennachbar Chemnitzer FC und spürt allenthalben Rückenwind auf Biebers Höhen. Bis auf die Rekonvaleszenten Lamprecht und Hesse stehen Trainer van Lent alle Spieler zur Verfügung.

Arie van Lent hat dieser Tage gut lachen. Seit zehn Spielen ist sein OFC ungeschlagen, arbeitete sich aus dem Souterrain in den ersten Stock der Tabelle. Von der Sonnenterrasse der dritten Liga trennen ihn nur noch wenige Punkte. Kickers Offenbach, so viel ist sicher, hat einen Lauf.

Daran soll sich auch am Samstag nichts ändern, wenn der Chemnitzer FC auf dem Bieberer Berg vorspielt. Keine leichte Aufgabe. Die Sachsen sind Tabellennachbar, haben nur einen Punkt weniger auf ihrem Konto. „Chemnitz wird uns das Leben ziemlich schwer machen“, warnt van Lent. Das ist normal, der nächste Gegner sei schließlich immer der Schwerste. Eine schreckliche Fußball-Floskel. „Wir werden aber alles dafür tun“, sagt van Lent, „die drei Punkte im eigenen Stadion zu behalten.“

„Hier entsteht gerade was“

Auf Biebers Höhen tut sich was. Die Begeisterung um den OFC ist allenthalben spürbar. „Wir spüren den Rückenwind“, sagt Mittelfeld-Stratege Sead Mehic. „Hier entsteht gerade was.“ Eine Mannschaft, die entschlossen ist, oben anzugreifen. Ein neues Präsidium, das es sich zur Aufgabe gestellt hat, den OFC wieder in die zweite Liga zu führen. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Sportkoordinator Ramon Berndroth.

Kommende Woche steigt dann auch noch das DFB-Pokalspiel gegen Union Berlin. Ein Weiterkommen wäre für den notorisch klammen Klub überaus wichtig, weil nicht nur sportlich lukrativ.

Daran denkt Arie van Lent heute natürlich noch nicht. „Das nächste Spiel ist immer das Wichtigste“, sagt er mit fast schon entschuldigendem Unterton. Wieder so eine Plattitüde. Sie sind dem Deutsch-Niederländer im Grunde ein Greuel. Und doch ist der Hinweis berechtigt.

Mehic kann spielen

Der Pokalkick am kommenden Mittwoch darf für seine Profis noch keine Rolle spielen. Anderenfalls könnte es am Samstag ein böses Erwachen geben. Der guten Stimmung zum Trotz. Die Erfolgsgeschichte des OFC ist eng verknüpft mit dem Negativlauf zu Saisonbeginn, als die Offenbacher vier Spiele in Serie verloren. „Das haben alle noch im Kopf, das will keiner mehr erleben“, sagt van Lent. „Deshalb wehrt sich sich jetzt auch jeder erfolgreich dagegen.“

Bis auf die Rekonvaleszenten Christopher Lamprecht und Kai Hesse stehen van Lent alle Spieler zur Verfügung. Darunter auch die angeschlagenen Robert Wulnikowski, Thomas Rathgeber und Sead Mehic, der unter Woche zwei Tage pausierte. „Aus Altersgründen“, sagt van Lent mit einem Lächeln. Die Gruftietage scheinen dem 37 Jahre alten Kapitän gut zu tun. Nur der Rücken zwickt: „Ich bin aber fit ? und brenne.“

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