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Freiburg - OFC Rückschlag für die Kickers

Die 1:2-Niederlage der Offenbacher Kickers in Freiburg tut weh.

Die Offenbacher Kickers haben die Chance verpasst, Werbung fürs Fernsehspiel gegen den 1.FC Saarbrücken (Sonntag, 15 Uhr) zu machen und zur Spitzengruppe der Fußball-Regionalliga Südwest aufzuschließen. Beim SC Freiburg II überzeugte der OFC lediglich in der Schlussphase, kam aber nur noch zum Anschlusstreffer.

„Wir wollen Freiburgs Serie beenden und unsere fortsetzen“, hatte Trainer Daniel Steuernagel vor der Partie gesagt. Doch daraus wurde nichts. Im Duell der zuletzt dreimal in Folge siegreichen Teams kassierten die Kickers bei der SC-Reserve eine verdiente 1:2 (0:1)-Niederlage und bleiben im Mittelfeld der Tabelle. Neun Tage nach dem historischen 7:0-Derbysieg gegen den FSV Frankfurt herrschte Ernüchterung beim OFC. „Freiburg ist aber nicht mit dem FSV zu vergleichen“, sagte Innenverteidiger Lucas Albrecht. „Wenn man die spielen lässt, wird es schwierig.“ Doch genau das war der Fall. Folge: Die Kickers rannten zumeist hinterher, hatten wenig Ballbesitz und folglich auch kaum Chancen. „Das war eine bessere Laufeinheit“, merkte Albrecht sarkastisch an.

In der 17. Minute fiel die verdiente Freiburger Führung. Der junge Luka Garic grätschte im Mittelfeld ins Leere. Über die rechte Seite landete der Ball bei Christoph Daferner, der frei per Kopf einnickte. Ausgerechnet Daferner, der der Grund für die Verlegung war, da er am Wochenende für die DFB-U20 gespielt hatte.

Und die Kickers? Sie taten sich gegen früh störende Gastgeber unheimlich schwer, auch weil bei den Pässen oft die Genauigkeit fehlte. „Die Spieler, die wichtig gewesen wären, nämlich unsere Außenverteidiger, haben zu viele Bälle verloren“, resümierte Steuernagel und baute bereits in der Pause die linke Abwehrseite um.

Doch kurz vor Schluss war es dann so weit: Lucas Torres durfte ungehindert abziehen – 2:0 (84.). Firat verkürzte wenige später zwar mit seinem sechsten Saisontor (86.), mehr gelang nicht mehr, auch wenn in der Nachspielzeit sogar Torhüter Endres mitstürmte und es bei Ecken noch  gefährlich wurde. „Der Ausgleich war möglich, wäre aufgrund der ersten Hälfte aber vielleicht nicht verdient gewesen“, gab Albrecht zu. Und Steugernagel ergänzte: „Es lag nicht am Willen, aber unsere Leistung hat zum Wetter gepasst.“

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