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FSV Frankfurt Träumen verboten

Nach dem überzeugenden Sieg des FSV Frankfurt in Saarbrücken warnt Trainer Conrad vor Hochmut.

Jubel ueber das 3 0 durch Ilias Soultani FSV 10 beim Spiel 1 FC Saarbruecken vs FSV Frankfurt
Wo geht’s hin? FSV-Torschütze Soultani in Saarbrücken. Foto: imago

Acht Jahre lang in Folge gehörte der FSV Frankfurt der Zweiten Fußball-Bundesliga an und ging dabei Montags immer leer aus. Nur ein einziges Heimspiel der Bornheimer an diesem Abend wurde live in einem Sportkanal gezeigt, ansonsten machte jener Fernsehsender einen großen Bogen um den Bornheimer Hang. Zwei Klassen tiefer hat Sport 1, das bekanntlich keinen zweitklassigen Fußball mehr senden darf, sein Herz für den Frankfurter Stadtteilclub entdeckt und schickt am Montag, 13. August, seine Teams in den Frankfurter Osten, wo das Heimspiel des FSV gegen Waldhof Mannheim um 20.15 Uhr statt wie ursprünglich vorgesehen am Freitag zuvor angepfiffen wird.

Ihre Heimpremiere feiern die Bornheimer übrigens morgen Abend (19.30 Uhr) gegen den hessischen Ligakonkurrenten Eintracht Stadtallendorf. Dann wartet auf die Mannschaft von Cheftrainer Alex Conrad nach dem furiosen Saisonauftakt mit dem ebenso überraschenden wie überzeugenden 3:0-Erfolg über den 1. FC Saarbrücken der harte Alltag. Der Vorjahresaufsteiger aus Stadtallendorf hat sich wie der FSV Frankfurt ausschließlich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt.

„Die haben eine Mannschaft, die einfach nur das macht, was sie kann“, warnt Conrad vor dem nächsten Gegner. Und der 51 Jahre alte Fußball-Lehrer weiß, wovon er spricht, schließlich war er am vergangenen Samstag Augenzeuge des gelungenen Saisonstarts der Eintracht, die zu Hause Neuling SC Hessen Dreieich mit 3:1 bezwang und dabei äußerst effizient auftrat.

Neuzugänge fehlen weiter

24 Stunden später feierten die Frankfurter dann ebenfalls einen Einstand nach Maß, als man dem großen Titelfavoriten aus Saarbrücken eine schmerzhafte Niederlage zufügte und gleichzeitig die Tabellenführung eroberte.

Für Conrad dennoch kein Grund, auch nur einen Millimeter vom ausgegebenen Saisonziel abzurücken. „Wer anfängt zu träumen, ist ganz schnell im Tal der Tränen“, hatte er schon unmittelbar nach dem Coup gegen Saarbrücken gewarnt. 

Verzichten muss Conrad weiterhin auf die beiden Neuzugänge Steffen Straub und Alexander Aschauer, die aufgrund ihrer Verletzungen noch nicht ins Mannschaftstraining eingestiegen sind. Wieder fit hingegen ist Mittelfeldspieler Ahmed Azaouagh, für den ein Einsatz gegen Saarbrücken noch zu früh gekommen wäre. Azaouagh, in der abgelaufenen Saison einer der Leistungsträger des FSV, wurde von dem erst 18 jahre alten Kamil Tyminski gut vertreten.

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