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FSV Frankfurt - Eintracht Stadtallendorf FSV-Trainer Conrad ist zufrieden

Der FSV Frankfurt lebt gut mit dem Torlos-Remis gegen Stadtallendorf.

FSV Frankfurt - Eintracht Stadtallendorf
Schweißtreibende Angelegenheit: FSV-Akteur Patrick Huckle (links) im Zweikampf mit Felix Nolte von Eintracht Stadtallendorf. Foto: Pressehaus

Der Jahrhundertsommer hatte natürlich auch den Frankfurter Osten, wo der FSV Frankfurt seine Heimspiele in der Fußball-Regionalliga Südwest austrägt, fest in seinem Schwitzkasten. Als Schiedsrichter Marc Philip Eckermann gestern Abend um exakt 19.30 Uhr die Partie zwischen den Bornheimern und Eintracht Stadtallendorf mit einem energischen Pfiff eröffnete, herrschten unten auf dem Rasen der PSD-Arena noch Temperaturen von fast 40 Grad. 

Alex Conrad, der Frankfurter Cheftrainer, hatte zunächst jenen elf Spielern zugetraut, in dieser Hitzeschlacht zu bestehen, die bei ähnlich schwierigen Bedingungen am vergangenen Sonntag mit ihrem 3:0-Erfolg beim Titelfavoriten aus Saarbrücken für einen Paukenschlag gesorgt hatten. 

FSV Frankfurt: Vier Punkte, kein Gegentor

Gestern Abend mussten die Bornheimer zunächst einmal mit dem zu erwartenden Rollentausch zurecht kommen. Vor knapp einer Woche ließen die Frankfurter ihren Gegner kommen und setzten auf Konter, am Freitag waren es die Gastgeber, die vor 1673 Zuschauern das Spiel bestimmen mussten. Die Gäste aus Mittelhessen hatten offensiv zwar nicht viel zu bieten, waren defensiv allerdings hervorragend organisiert und machten es dem FSV trotz viel Ballbesitz sehr schwer, Torchancen heraus zu spielen. „Wir wussten, dass das heute eine schwere Aufgabe wird.

Denn Stadtallendorf hat eine Mannschaft mit einer guten Mentalität, die sehr viel aus ihren Möglichkeiten macht. Aber mit ein bisschen Glück gehen wir dennoch in Führung“, sagte Conrad später und meinte die beiden Torchancen, die dieses Spiel möglicherweise hätten entscheiden können.

Zunächst war es Andreas Pollasch, der zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit einem Volleyschuss aus fünf Metern am überragend reagierenden Gästetorhüter Hrvoje Vincek scheiterte. 180 Sekunden danach stand der eigentlich äußerst treffsichere Frankfurter Stürmer Vito Plut noch näher vor dem Tor, als er aus zwei Metern völlig freistehend nach einem Freistoß von Robert Schick das Leder neben das Gehäuse beförderte.

Obwohl dann die einbrechende Dämmerung für ein wenig Kühlung sorgte, waren die ausgelaugten Spieler nicht mehr in der Lage, sich weitere Möglichkeiten zu erarbeiten. „Am Ende bis ich froh gewesen, dass wir die Null gehalten haben. Das war gut für die Köpfe. Letzte Saison hatten wir nach drei Spielen elf Gegentore und keine Punkte, jetzt haben wir nach zwei Spielen kein Gegentor und vier Punkte auf dem Konto“, war Conrad mit der Nulldiät nach dieser Hitzeschlacht durchaus zufrieden.

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