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FSV Frankfurt Ein kleines Schlüsselspiel

Die Höhenflieger des FSV Frankfurt sind nach einer kleinen Negativserie längst wieder gelandet. Gegen Regensburg will der FSV nun wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Zafer Yelen wird dabei nicht helfen: Der Spielmacher muss operiert werden.

27.10.2012 06:43
Muss operiert werden: FSV-Spielmacher Zafer Yelen. Foto: dpa

Die Höhenflieger des FSV Frankfurt sind nach einer kleinen Negativserie längst wieder gelandet. Gegen Regensburg will der FSV nun wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Zafer Yelen wird dabei nicht helfen: Der Spielmacher muss operiert werden.

Man kann momentan nun wirklich nicht behaupten, dass der FSV Frankfurt ganz locker auf einer Erfolgswelle reiten würde. So ziemlich das Gegenteil ist der Fall. Von den letzten vier Spielen in der zweiten Liga konnten die Bornheimer keines gewinnen, nur ein Punkt sprang heraus, ein glücklicher zumal, im letzten Heimspiel rettete Edmond Kapllani mit einem Strafstoß kurz vor Schluss zumindest ein 1:1 gegen den SC Paderborn, vergangenen Sonntag setzte es ein 0:1 bei Union Berlin.

Die Höhenflieger in Schwarz-Blau sind längst wieder gelandet, sie müssen jetzt nur aufpassen, nicht noch weiter abzustürzen.

Und doch sind sie am Bornheimer Hang weit davon entfernt, alles in Frage zu stellen oder in Panik zu verfallen. „Wir sind beim FSV erfahren genug, um zu wissen, dass wir hier schon ganz andere Situationen hatten“, betont Sportchef Uwe Stöver. Will sagen: weitaus prekärere, bedrohlichere.

Stöver wehrt sich gegen die Schwarzmaler

Der Geschäftsführer macht auch den Spielplan für das Zwischentief verantwortlich, die Frankfurter seien das einzige Team, das schon sechs Auswärtsspiele bestreiten musste, aber nur viermal zu Hause ran durfte, zudem fanden drei der vergangenen vier Spielen in der Fremde statt. „Das hat uns nicht in die Karten gespielt.“

Stöver wehrt sich gegen die Schwarzmaler, die den FSV nach dem furiosen Saisonstart auf dem Weg nach unten sehen. „Wir hatten bisher kein Spiel, bei dem man die Hände über den Kopf zusammenschlagen musste, es gab keine Ausreißer nach unten.“

Das 0:3 in Aalen klammert er da jedoch aus. Auch Trainer Benno Möhlmann tritt für eine differenzierte Betrachtungsweise ein: Schon zu Saisonbeginn, als alles wie am Schnürchen lief, habe man sich nicht blenden lassen und „Dinge gesehen, die nicht so gut waren“. Genauso sei jetzt nicht alles schlecht, er habe sehr wohl positive Aspekte gefunden. „In Berlin hat die Mannschaft wieder zusammengearbeitet. Das ist die Basis, die wir zwischenzeitlich vielleicht nicht mit der letzten Konsequenz und Entschlossenheit umgesetzt haben.“

„Ein richtiger Schlag“

Am Sonntag im Heimspiel gegen den Aufsteiger SSV Jahn Regensburg (13.30 Uhr) hat der FSV die Chance, wieder zurück in die Spur zu finden, verlorenes Terrain zurückzuerobern. Es ist ein kleines Schlüsselspiel, denn mit einem Sieg könnten die Frankfurter sich ein gutes Stück von den Abstiegsplätzen absetzen, den Vorsprung wieder ausbauen. „Das kann ein richtiger guter Schlag werden und eine gewisse Richtung aufzeigen“, sagt Stöver. „Wir könnten uns im Mittelfeld festsetzen.“

Trainer Möhlmann kann auf Innenverteidiger Tim Heubach zurückgreifen, der seine muskulären Probleme überwunden hat und einsatzbereit ist. Davon ist Spielmacher Zafer Yelen weit entfernt. Der Deutsch-Türke steht nun doch vor einer Operation am rechten Sprunggelenk, das zuletzt mit einer sogenannten Hochtontherapie behandelt wurde.

Erfolglos. Die Schmerzen sind nicht abgeklungen. „Er schlägt sich seit Januar mit Beschwerden herum, abwechselnd an beiden Sprunggelenken“, sagt Stöver. „Das ist kein guter, kein schöner Zustand.“ Zumal der FSV seinen Regisseur nicht adäquat ersetzen kann.

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