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FSV Frankfurt Dynamo Dresden Betriebsausflug mit Personalsorgen

FSV-Trainer Benno Möhlmann mahnt vor dem Spiel der Bornheimer am Freitag in Dresden vor Überheblichkeit. Beim Gastgeber wackelt der Stuhl von Trainer Ralf Loose.

Personalsituation "nicht optimal": Benno Möhlmann. Foto: Bongarts/Getty Images

Eiszeit in Dresden. Nicht nur die Temperaturen schwanken um den Gefrierpunkt. Die Stimmung beim Tabellen-15. der zweiten Bundesliga ist durchaus als frostig zu bezeichnen, denn Trainer Ralf Loose steht vor dem Punktspiel am Freitag gegen den FSV Frankfurt vor dem Aus. Eine neuerliche Pleite würde ihn wohl den Job kosten.
Nur neun Punkte haben die Sachsen bisher eingesammelt. Eine ernüchternde Bilanz nach 13 Punktspielen, die Dynamo ins Souterrain der Liga spülte, in dem sich vier Mannschaften (Dresden, Regensburg, Duisburg, Sandhauen) eingenistet haben.

Über die wahre Stärke der Teams sage das freilich nichts aus, bedeutete FSV-Trainer Benno Möhlmann und mahnte zur Vorsicht. Natürlich liegt der FSV mit 21 Punkten auf Platz sechs deutlich besser im Rennen. Aber: „Die Qualität in der zweiten Liga“, so Möhlmann am Mittwoch, „ist einfach sehr ausgeglichen.“ Man gewinne keine Spiele aufgrund der Tabellensituation oder aufgrund irgendwelcher Statistiken. Das sei einfach Fakt.

Dresden mit dem Rücken zur Wand

Schon gar nicht, wenn eine Mannschaft wie Dynamo Dresden mit dem Rücken zur Wand oder ein Trainer vor dem Rauswurf steht. So wie am vergangenen Sonntag, als 1860 München in Bornheim vorbeischaute und gewann. Im Vorfeld der Partie fabulierte der Münchner Boulevard noch über eine mögliche Beurlaubung von Löwen-Trainer Reiner Maurer. Nach dem 1:0-Erfolg sitzt der wieder etwas fester auf seinem Stuhl. Das möchte natürlich auch Loose.
Mahner Möhlmann plagen vor dem Betriebsausflug nach Ostdeutschland Personalsorgen. Björn Schlicke fehlt rotgesperrt, sein Vertreter Manuel Konrad „hat seine Verletzung noch nicht auskuriert“ (Möhlmann). Hinzu käme, dass Marc Heitmeier am Mittwoch nicht trainieren konnte. Nachwirkungen einer Vorsorgeuntersuchung. Zu allem Überfluss sind der Australier Mathew Lecki (in Seoul gegen Südkorea) und der Albaner Odise Roshi (in Genf gegen Kamerun) auf Länderspielreisen und stoßen erst kurzfristig zur Mannschaft.

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