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FSV Frankfurt „Das darf Björn definitiv nicht passieren“

FSV-Geschäftsführer Uwe Stöver über die frühe Rote Karte von Kapitän Schlicke, den Disput mit dem ausgewechselten Edmond Kapllani und Wolfsburgs Ex-Trainer Felix Magath.

29.10.2012 08:03
Uwe Stöver, Geschäftsführer FSV Frankfurt. Foto: imago sportfotodienst

Die Erleichterung war Uwe Stöver anzusehen. Nach zuletzt vier sieglosen Spielen lag dem Geschäftsführer Sport des FSV nach dem 3:1-Erfolg gegen Regensburg ein breites Grinsen im Gesicht. Doch es gab auch ein paar Dinge, die dem 45 Jahre alten Ex-Profi weniger gefallen haben.

Herr Stöver, Kapitän Björn Schlicke sah früh Rot wegen Nachtretens...
...das war eine mehr als vermeidbare Aktion. Das darf Björn definitiv nicht passieren. Ich bin froh, dass die Aktion nicht dazu geführt hat, dass wir als Verlierer den Platz verlassen mussten. Wir haben die ersten 20 Minuten richtig gut gespielt. Die Rote Karte verpasste unserem frischen, engagierten und konzentrierten Spiel dann aber einen Bruch.
In der Folge reagierte Trainer Benno Möhlmann, nahm Angreifer Edmond Kapllani aus dem Spiel, um das defensive Mittelfeld zu verstärken. Der Albaner war stinksauer. Es gab einen Disput zwischen Ihnen und Kapllani. Was haben Sie ihm gesagt?
Manchmal muss man gewisse Dinge ansprechen, wenn sie nicht im Sinne der Mannschaft laufen. Damit ist im Grunde alles gesagt.

Weil er Ihnen den Handschlag verweigerte?
Für mich ist das schon wieder Vergangenheit. Wenn Dinge nicht so richtig laufen, muss man mal einen Satz dazu sagen.

Nach vier sieglosen Spielen war dieser Erfolg eminent wichtig, oder?
In Unterzahl muss man solch ein Spiel erst einmal nach Hause bringen. Wir haben sehr gut verteidigt. Das war ein Sieg der Mannschaft, ein Erfolg der Gruppe. Es wurde um jeden Millimeter gekämpft, und wir haben unterm Strich auch verdient gewonnen und den Trend aufgehalten.

Ein Gewinner des Spiels war Yannick Stark. Sehen Sie das auch so?
Ich fand heute einige stark. Es war kein Spieler dabei, über den ich sagen könnte, er sei brutal abgefallen. Mich freut es für Michael Görlitz, der einen gewissen Trend aufgehalten und ein gutes Spiel gemacht hat. Mich freut es, dass Matthew Leckie mit einem Treffer von der Platte ging und auch Moise Bambara wird sein Tor gut tun. Yannick Stark hat heute sicherlich seine beste Saisonleistung abgerufen.
Am Mittwoch steht dem FSV der schwere Gang im DFB-Pokal zum VfL Wolfsburg bevor. Wie bewerten Sie die Ausgangslage?
Die Rollen sind klar verteilt. Wir haben eine Außenseiterchance. Wir fahren nicht dort hin, um nett untergebracht zu sein und zwei nette Tage in der Gemeinschaft zu verleben.

Wäre es Ihnen lieber gewesen, Felix Magath hätte noch eine Woche länger den Trainer in Wolfsburg geben dürfen?
Natürlich hätte man die Wolfsburger gerne in einer anderen Verfassung angetroffen als im Spiel gegen Düsseldorf.

Das Gespräch führte Jörg Hanau.

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