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FSV Frankfurt Bornheim blinzelt nach oben

Der FSV Frankfurt könnte mit einem Sieg gegen Sandhausen den Anschluss an die Tabellenspitze der zweiten Liga herstellen.

Welche Taktik hat er im Sinn? FSV-Coach Tomas Oral. Foto: bild pressehaus

Es lässt sich gut an für Tomas Oral. 18 Punkte hat der FSV Frankfurt schon eingesammelt, ein goldener Herbst für den Zweitliganeunten und dessen Cheftrainer, zweifellos. Der ist denn auch gut gelaunt nach den jüngsten Erfolgserlebnissen, auch wenn es im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Hertha BC (1:2) nicht zum Einzug ins Achtelfinale reichte. Die guten Kritiken der vergangenen Wochen hinterlassen ihre Spuren. „Wir haben in allen Spielen eine riesige Moral gezeigt“, sagt Oral vor dem Ligaduell heute Abend (18.30 Uhr) gegen den SV Sandhausen am heimischen Bornheimer Hang. Was die Mannschaft aus der englischen Woche mit den Erfolgserlebnissen gegen Bochum und zuletzt in Paderborn mitnehmen könne, „ist der Glaube an die 93. oder 94. Minute.“ Wenn es seine Mannschaft gibt in Liga zwei, die am Ende noch einmal zulegen, ein Spiel noch drehen kann, dann nachweislich der FSV, der heute mit einem Dreier gegen Sandhausen den Anschluss an die Tabellenspitze herstellen könnte.

Oumari kehrt zurück

Personell kann Oral vor der Partie gegen die in der Tabelle auf Platz sieben gelisteten Nordbadener aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Dauerpatient Heinrich Schmidtgal steht nicht zur Verfügung. Joan Oumari hat seine Rotsperre abgesessen. Der Deutsch-Libanese wird in die Innenverteidigung zurückkehren, „er ist eine wichtige Säule“, sagt Oral. Wer aber verteidigt neben dem libanesischen Nationalspieler? Oral hat „die Qual der Wahl“, wie er selbst sagt. Lukas Gugganig oder Florian Ballas? „Ich bin absolut zufrieden mit ‚Gugga‘, der fast alle Spiele gemacht hat, aber auch mit ‚Flo‘, der am Anfang der Saison etwas Pech hatte und jetzt eine super Reaktion gezeigt hat“, sagt Oral. Ein Fingerzeig könnte sein, dass Ballas im Pokal bereits neben Oumari den Manndecker gab. Ballas, so Oral, habe zuletzt vier ordentliche Partien gemacht.

Und dann wäre da noch die Frage zu beantworten, ob Oral eine offensive Ausrichtung gegen Sandhausen wählt? Das hätte womöglich zur Folge, dass Fanol Perdedaj für Alexander Huber auf die Rechtsverteidiger-Position rücken könnte, um das Spiel über die Flügel anzukurbeln. „Diesen Gedanken muss man haben“, entgegnete Oral, „aber man muss bedenken, dass wir gegen eine der ekligsten Mannschaften der zweiten Liga spielen, die sehr kompakt steht.“

In der Tat zählt der SV Sandhausen saisonübergreifend zu den Topteams der zweiten Liga. Trotz des Abzuges von drei Punkten wegen Verstößen gegen die Lizenzauflagen steht die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz mit 19 Zählern gut da. Ihr Plus: das Team ist eingespielt, gewachsene Strukturen sind der Schlüssel des Erfolgs. „Sandhausen hat uns das voraus, was uns auch Hertha BSC voraus hatte“, sagt Oral: „Viel mehr Zeit, um in den vergangenen 15 Monaten zusammenzuwachsen.“

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