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Pokal FFC gibt sich keine Blöße im Hessenderby

Der FFC erreicht das Pokal-Achtelfinale, doch er tut sich gegen den Zweitligisten Wetzlar schwer.

Glanzlos, aber verdient erreichte der 1. FFC Frankfurt die zweite Runde des DFB-Pokals, dem ein 1:0 (1:0) beim FSV Hessen Wetzlar reichte. Der zufriedene FFC-Trainer Niko Arnautis sprach gar von „Einbahnstraßenfußball“ gegen den offensiv harmlosen mittelhessischen Zweitligisten. Aber erst ein Elfmeter, den Kapitänin Marith Prießen verwandelte (41. Minute), musste her. Denn vieles im FFC-Spiel blieb Stückwerk: „Wir waren in der ersten Halbzeit zu kompliziert, haben im letzten Drittel die falschen Entscheidungen getroffen“, sagte Arnautis.

Die beiden Stürmerinnen Laura Freigang und Géraldine Reuteler interpretierten das Spiel zu ähnlich, ließen sich zu oft ins Mittelfeld fallen. Kein Wunder, da erst zwei Tage vor dem Pokalspiel alle gesunden Spielerinnen aus dem Kader zusammen trainierten – zum ersten Mal überhaupt in der Saisonvorbereitung.

Erst mit der Einwechslung der 17-jährigen Shekiera Martinez bekam das FFC-Spiel die notwendige Tiefe im Angriff. Deren Lattentreffer (70.) war die größte FFC-Chance.

In der Startelf standen gleich vier von sechs Neuzugängen, das war in der Vergangenheit selten der Fall. Zudem spielte überraschend Mittelfeldspielerin Saskia Matheis als Rechtsverteidigerin. Ein Experiment, das laut Arnautis zeige, „dass wir nun breiter aufgestellt sind“.

Für den Auftakt in der Frauen-Bundesliga am nächsten Sonntag gegen Meister VfL Wolfsburg aber sollte sich der FFC deutlich steigern. Immerhin hat das Team bis dahin eine ganze Trainingswoche Zeit, um sich endlich einzuspielen.

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