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FFC Frankfurt Mit einem Sieg in die Pause

Der 1. FFC Frankfurt siegt mit 2:0 gegen Hoffenheim.

Der 1. FFC Frankfurt ist wieder auf Platz vier der Frauen-Bundesliga vorgerückt, benötigte am Samstag aber 25 Minuten, um in die am Ende mit 2:0 gewonnene Partie gegen die TSG Hoffenheim zu kommen – was weniger am eisigen Wind als an verlorenen Zweikämpfen und zu wenig Laufbereitschaft lag. Dem 1:0 von Jackie Groenen (62. Minute) und dem direkt verwandelten Freistoß von Tanja Pawollek (71.) hätten allerdings weitere Tore folgen können.
 

Auffällig war, dass sowohl der FFC als auch Groenen erst ins Spiel fanden, als die 23-Jährige aus der Sturmspitze zurück ins Mittelfeld rückte, „um mehr Ballkontakte zu bekommen“, wie Trainer Niko Arnautis sagte. Eine Umstellung, die sich lohnte: Die niederländische Europameisterin spielte stark wie lange nicht mehr. Sie bekam von ihrem Coach ein Sonderlob – genau wie Sophie Kleinherne.

Die erst 17-jährige Verteidigerin agierte mit großer Ruhe und derart abgeklärt, als spiele sie bereits ihre dritte Bundesligasaison und nicht erst ihr drittes Spiel. „Unglaublich“ nannte Arnautis ihren Auftritt. Auch die meist erfolgreichen Versuche, spielerische Lösungen zu finden, imponierten.
Kaum war das Spiel abgepfiffen, verabschiedeten sich mehrere Spielerinnen für die zweiwöchige Länderspielpause aus Frankfurt. Darunter Kathrin Hendrich, die mit der DFB-Elf zum SheBelieves-Cup in die USA (1. bis 8. März) reist. Weiter geht es am 13. März mit dem wegen der Sport1-Übertragung um einen Tag vorgezogenen DFB-Pokalviertelfinale gegen Turbine Potsdam. Bis dahin hat Manager Siegfried Dietrich Zeit, Vertragsgespräche zu führen. Denn im Erstligakader laufen im Sommer immerhin 14 Verträge aus. 

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