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1. FFC Frankfurt FFC müde und ideenlos

Der Frankfurter Bundesligist unterliegt 1:3 gegen Essen.

Pünktlich zur Halbzeit öffnete der Himmel seine Schleusen, ließ es blitzen und donnern. 110 Minuten mussten der 1. FFC Frankfurt und die SGS Essen warten, bis Schiedsrichterin Hanna Schlemmer wieder anpfeifen konnte. Nebensächlich war die 1:3 (1:1)-Niederlage des FFC, durch welche die Frankfurterinnen die Bundesliga-Saison auf Platz sechs oder sieben hinter den Essenerinnen beendet werden.

Diese kamen besser mit der langen Pause zurecht. Die spielstarke SGS-Nationalspielerin Linda Dallmann erzielte zehn Minuten nach der rekordverdächtigen Halbzeitpause das 2:1, indem sie den Ball kunstvoll ins lange Eck zirkelte. In der Nachspielzeit machte sie ihren Hattrick per Heber klar. Der FFC wirkte müde: ideenlos in der Offensive und naiv im Zweikampfverhalten. FFC-Trainer Niko Arnautis sagte: „Wir haben die erste Halbzeit offen halten können. Mit der Zweiten bin ich aber unzufrieden: Wir hatten zu weite Abstände, waren zu hektisch mit dem Ball.“

Dabei hatte ausgerechnet Margarita Gidion die Führung (14.) nach Vorlage von Lily Agg erzielt. Für die Ex-Essenerin, im Sommer nach Hessen gewechselt, war es das erste Ligator für den FFC. Doch Dallmann glich schnell aus (20.).

Absagen und Unterbrechungen sind keine Seltenheit, wenn sich die Teams begegnen. Nach zuletzt zwei FFC-Heimspielabsagen wegen Schnees, traf es nun die SGS im Sportpark „Am Hallo“ in Essen. Unwahrscheinlich, dass sich das für den FFC beim Saisonfinale am Sonntag gegen den FC Bayern (14 Uhr) wiederholt.

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