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1. FFC Frankfurt Entspannter Spaziergang

1. FFC Frankfurt hat beim Kantersieg gegen Gladbach keine Mühe

Diesen Luxus hatte Siegfried Dietrich vermisst: sich in der Halbzeitpause zurücklehnen und entspannt auf die zweite Halbzeit warten zu können, das war dem Manager des Frauen-Bundesligisten 1. FFC Frankfurt lange nicht vergönnt. Doch am Samstag war es mal wieder so weit: Nach der Partie gegen das Schlusslicht Borussia Mönchengladbach stand es am Ende 8:0 (5:0), und von Anfang waren die Rollen klar verteilt. Der Wiederaufsteiger vom Niederrhein ließ vor 840 Zuschauer an diesem trüben Nachmittag im Stadion am Brentanobad fast alles vermissen. Laura Freigang (10./70.), Laura Feiersinger (12./63.) und Tanja Pawollek (35./52.) mit je zwei Treffern sowie Margarita Gidion (7.) und Geraldine Reuteler (20.) waren die erfolgreichen Schützinnen in dieser vollkommen einseitigen Partie.

„Das war ein Déjà-vu für mich“, räumte Borussen-Coach René Krienen ein. Denn schon vor zwei Jahren, nach dem ersten Aufstieg in die Eliteklasse, hatten die Fohlen eine genauso hohe Pleite gegen die Frankfurterinnen hinnehmen müssen. „Obwohl wir damals erheblich besser gekämpft haben.“ 

FFC-Trainer Niko Arnautis wollte nicht in den Wunden der in dieser Saison noch sieglosen Gladbacherinnen rühren. Lieber rühmte er die Vorstellung der eigenen Elf, die dabei zum vierten Mal hintereinander in einem Pflichtspiel als Gewinner vom Platz ging und jetzt auf dem sechsten Tabellenplatz steht. „Die Mädels haben von der ersten Sekunde an gezeigt, dass sie unbedingt drei Punkte holen wollten.“ Dafür hätten sie schon im Training viel investiert.

Nach dem schwierigen Saisonstart hat sich das Team Selbstbewusstsein erarbeitet. Von „breiter Brust“ will Pawollek nicht reden, „aber man sieht, dass wir von Spiel zu Spiel besser werden und ein Riesenpotenzial haben“. Ihr selbst, die bis zum Wochenende nur einmal getroffen hatte, habe es diesmal gut getan, dass die Gegenüber nicht spielstark waren. Da habe sich die 19-Jährige auch persönlich getraut, „mehr nach vorne zu gehen“. Am weiteren verletzungsbedingten Fehlen der niederländischen Nationalspielerin Jackie Groenen, die diesen Part meist übernehme, habe das nicht gelegen. „Deshalb bin ich froh, wenn sie zurückkommt.“ Vielleicht schon am Sonntag (14 Uhr) bei Bayer Leverkusen. 

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