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Nationalmannschaft Für Hummels wird es knapp

Wird der angeschlagene Hummels gegen Ghana auf dem Platz stehen? DFB-Assistenztrainer Flick zeigt sich zuversichtlich: "Wir sind guter Dinge, auch wenn es mit Sicherheit knapp wird für das Spiel."

18.06.2014 17:52
Huemmels (li.) gegen Almeida. Foto: dpa

Zwei Tage nach dem WM-Traumstart blickt das deutsche Lager mit Zuversicht auf das zweite Gruppenspiel gegen Ghana am Samstag. «Ghana wird ein ganz anderes Spiel. Wir müssen gegen tief stehende Gegner die Freiräume nutzen und weiter beweisen, dass es klappt», sagte DFB-Assistenztrainer Flick auf der Pressekonferenz am Mittwoch im deutschen Teamquartier in Santo Andre.

Flick hofft dabei auf einen Einsatz des Dortmunder Verteidigers Mats Hummels. «Wir sind guter Dinge, auch wenn es mit Sicherheit knapp wird für das Spiel», sagte Flick. Hummels hatte am Mittwoch wegen seiner Prellung im rechten Oberschenkel und der daraus resultierenden Einblutung nur ein individuelles Programm absolviert. «Wir rechnen damit, dass Mats spielen kann, wenn nicht, haben wir Alternativen», fügte Flick hinzu. Eine Rückkehr von Philipp Lahm aus dem Mittelfeld auf den Posten des rechten Außenverteidigers komme jedoch nicht infrage, unterstrich er.

Volles Trainingspensum für Boateng

Das volle Trainingspensum absolvierte der ebenfalls angeschlagene Abwehrkollege Jérôme Boateng. Der Münchner hatte sich während des 4:0 gegen Portugal bei einem Sturz einen Teilabriss des Seitenbandes am rechten Daumen zugezogen. Er muss eine Schiene tragen, darf aber mit Zustimmung des Schiedsrichters weiterhin bei der WM spielen.

Brasilien ist bereits ein Spiel weiter. Das 0:0 gegen Mexiko wurde dabei nicht als Stimmungskiller gewertet. «Meiner Meinung nach haben wir heute mindestens zehn Prozent besser gespielt als gegen Kroatien. Wir werden also besser und besser», sagte Trainer Luiz Felipe Scolari, auch wenn der ganz große Schritt in Richtung Achtelfinale nicht gelang. «Unser Weg ist nicht zu Ende. Ich war sehr glücklich mit dem, was ich auf dem Feld gesehen habe», verkündete «Felipão» nichtsdestotrotz.

Unterdessen wurde in den belgischen Zeitungen Nationaltrainer Marc Wilmots für seine glücklichen Einwechslungen beim 2:1 gegen Algerien gefeiert. «Was wir gelernt haben: Wilmots durfte wechseln, und wie!», schrieb die Zeitung «Het Nieuwsblad» (Mittwoch-Ausgabe) lobend über die geglückten Schachzüge. Wilmots hatte die Torschützen Marouane Fellaini und Dries Mertens eingewechselt. «Ich wusste, der Moment würde kommen», betonte er später. «Zwei Spieler können den Unterschied machen. Du baust dein Spiel auf 90 Minuten auf.»

Gefeiert hat am Mittwoch auch Fabio Capello, und zwar seinen 68. Geburtstag und weniger das glückliche 1:1 gegen Südkorea. Kaum in Feierlaune dürfte Schlussmann Igor Akinfejew gewesen sein. Der Keeper hatte das 0:1 verschuldet, nachdem ihm der Ball durch die Hände gerutscht war. (dpa)

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