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Rücktritt Mesut Özil Uli Hoeneß geht Özil hart an

Mit drastischen Worten meldet sich Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß zum Fall Mesut Özil.

23.07.2018 08:28
Sonderausstellung "Jupp Heynckes - Spieler, Trainer, Mensch"
Uli Hoeneß: Harte Kritik an Mesut Özil. Foto: dpa

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat Mesut Özil nach dessen Rücktritt aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in drastischer Form kritisiert. „Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen“, sagte Hoeneß der Sport Bild und Bild-Zeitung vor dem Abflug des deutschen Rekordmeisters in die USA.

Die Entwicklung in unserem Land sei, so Hoeneß weiter, „eine Katastrophe. Man muss es mal wieder auf das reduzieren, was es ist: Sport. Und sportlich hat Özil seit Jahren nichts in der Nationalmannschaft verloren.“

Vielmehr verstecke Özil „sich und seine Mist-Leistung hinter diesem Foto“, sagte Hoeneß: „Seine 35 Millionen Follower-Boys – die es natürlich in der wirklichen Welt nicht gibt – kümmern sich darum, dass Özil überragend gespielt hat, wenn er einen Querpass an den Mann bringt.“

Özil hatte am Sonntag in der Erdogan-Affäre sein monatelanges Schweigen gebrochen und war nach 92 Länderspielen aus dem DFB-Team zurückgetreten. Der 29-Jährige holte dabei zu einem Rundumschlag gegen seine Kritiker, die Medien und den Deutschen Fußball-Bund (DFB), insbesondere gegen Präsident Reinhard Grindel aus. Er kritisierte „Rassismus und fehlenden Respekt“. Grindel unterstellte er „Inkompetenz“. (sid)

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