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Apollon Limassol Die Spielverderber

Die Zyprer warfen den FC Basel raus – dank des Publikumslieblings.

Apollon Limassol
Publikumsliebling Charalampos Kyriakou (l.) erzielte den entscheidenden Treffer gegen Basel. Foto: dpa

Ein Torhüter aus Portugal, die Verteidiger aus Spanien und Frankreich, im Mittelfeld Fußballer aus Serbien und Griechenland, vorne ein Angreifer aus Kroatien mit der Nummer 99 auf dem Trikot. Der unbekannteste Eintracht-Gegner ist auf europäischer Bühne zumindest kein völlig unbeschriebenes Blatt.

Apollon aus der zyprischen Hafenstadt Limassol spielte in den vergangenen vier Jahren zweimal Europa League. In der Vorsaison trotzte das mit vielen ausländischen und nur wenigen einheimischen Spielern besetzte Team - damit quasi das zyprische Pendant zur Eintracht - in der Gruppenphase Atalanta Bergamo, Olympique Lyon und dem FC Everton je ein Remis ab.

Und erst am Donnerstag warf der dreifache zyprische Meister, hinter Seriensieger Apoel Nikosia zweite Kraft des Landes, den regelmäßigen Champions-League-Teilnehmer FC Basel aus dem Wettbewerb. Nach einer 2:3-Pleite in der Schweiz genügte das Tor zum 1:0 von Charalampos Kyriakou - wenig überraschend mit diesem Namen auch Publikumsliebling - im Rückspiel zum Weiterkommen.

Auch zwei Eintracht-Profis sammelten Erfahrungen mit Apollon: Allan Souza absolvierte vergangene Saison 20 Spiele für die Zyprer, Mijat Gacinovic wurde 2015, ohne auch nur eine Partie für Limassol gemacht zu haben, in einer undurchsichtigen Transferposse von der Mittelmeerinsel nach Frankfurt verkauft.

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